Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache.

 

 

Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.
 

Dienstag, 11. Juli 2017, 11 Uhr

Sonntag, 24. September 2017, 13 Uhr

 

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE   Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Food Revolution 5.0 - Gestaltung für die Gesellschaft von morgen

Essen ist ein Sinnbild für das Leben, stiftet Identität, Heimat und kulturelle Regeln.

Für den Ethnologen Claude Levi-Strauss markiert das Kochen von Nahrung die erste kulturelle Handlung des Menschen und damit den Beginn von Zivilisation und Handwerk. In der heutigen Überflussgesellschaft hat sich Essen allerdings zum kreativen Selbstdarstellungsmittel und zur Ersatzreligion entwickelt. Auf der anderen Seite machen explosionsartig steigende Bevölkerungszahlen, der Klimawandel, Ressourcenknappheit, Hunger und Überproduktion, wachsende Anforderungen an Gesundheit und Hygiene sowie geopolitische Krisen ein Umdenken bezüglich Produktion, Verpackung, Vertrieb, Konsum und Entsorgung zwingend notwendig. In der Ausstellung Food Revolution 5.0 beschäftigt sich mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in einer durch schwindende Ressourcen geprägten Wachstumsgesellschaft aus? Die Ausstellung wirft einen kritischen Blick auf die globale Nahrungsmittelindustrie und fragt, welche Visionen Gestalter, Architekten und Wissenschaftler für die dringend erforderlichen Veränderungen entwickeln. Food Revolution 5.0 macht ihre Fragen und Forschungen für Besucher sicht- und erfahrbar und will dafür sensibilisieren, dass die Zukunft des Menschen entscheidend von der Zukunft der Ernährung abhängt.
19. Mai - 29. Oktober 2017 | Info: www.mkg-hamburg.de

 

 

Kosten: Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)

Donnerstag, 13. Juli 2017, 18.30 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Sports / No Sports

Fußballtrainer tragen Maßanzug. Sneakers und Jogginghosen sind bürotauglich.

Stars zeigen sich in Shorts auf dem roten Teppich und Fidel Castro empfängt den Papst

im Trainingsanzug. Wo vor wenigen Jahren noch festgelegte Dresscodes herrschten,

scheint heute "anything goes" („Alles ist erlaubt") zu gelten. Die Ausstellung sports/no sports befasst sich mit der Wechselwirkung von Mode und Sportbekleidung und

richtet den Blick auf gesellschaftliche, formale und ästhetische Zusammenhänge.

Verlängert bis 23. Juli 2017 | Info: www.mkg-hamburg.de


Sonntag, 3. September 2017, 13 Uhr

JENISCH HAUS, Museum für Kunst & Kultur an der Elbe Baron-Voght-Str. 50
Ernst Eitner – Monet des Nordens

Der Maler Ernst Eitner (1867-1955) zählte zu den Gründungsmitgliedern des Hamburgischen Künstlerclubs von 1897 und gilt bis heute als experimentierfreudigstes Mitglied dieser Vereinigung. Zunächst vom Publikum seiner Zeit missachtet, wurde er später als „Claude Monet des Nordens" gerühmt.

16. Mai - 12. November 2017 | Info: www.jenisch-haus.de

 

Dienstag, 19. September 2017, 11 Uhr

Jüdischer Friedhof Altona Königsstraße
Immer wieder gibt es großes Interesse an Führungen über den Jüdischen Friedhof

Altona, daher biete ich hier gern wieder einen Termin an - der knapp 1,9 Hektar große Jüdische Friedhof Altona ist der älteste jüdische Friedhof im heutigen Hamburg und

der älteste portugiesisch-jüdische Friedhof in Nordeuropa. Wegen seines Alters und

seiner einzigartigen Grabkunst wurde er 1960 unter Denkmalschutz gestellt.

Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

 
Donnerstag, 21. September 2017, 18.30 Uhr

Dienstag, 10. Oktober 2017, 11 Uhr

MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße

Schätze der Anden
Schatzsuche im Museum! In den Schatzkammern und der Inka-Galerie befinden sich archäologische Kostbarkeiten aus 4.000 Jahren Kulturgeschichte der vorspanischen Andenvölker. Neben fein modellierten Grabgefäßen, eindrucksvollen Gold- und Silberobjekten sind viele Beispiele altperuanischer Webkunst zu entdecken.
Info: www.voelkerkundemuseum.com

 

Kosten: Eintritt frei

Donnerstag, 14. September 2017, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE Glockengießerwall, direkt am Hbf

Art and Alphabet

Die groß angelegte Ausstellung Art and Alphabet widmet sich dem vielschichtigen Wechselverhältnis von Schrift und Bild in der Gegenwartskunst. Die Grundelemente der Schrift -- das Alphabet, die Buchstaben und Zeichen -- spielen hierbei eine zentrale Rolle. Sie werden als visuelle Zeichen verstanden, erforscht und künstlerisch transformiert. So verlagert sich der Fokus vom Lesen aufs Sehen und vom Entziffern aufs Wahrnehmen.

21. Juli - 29. Oktober 2017 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE Glockengießerwall, direkt am Hbf

Anita Ree - Retrospektive
Mit rund 150 Objekten aus allen Schaffensphasen – Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Arbeiten – wirft die Ausstellung Licht auf ihre facettenreichen Arbeiten. Stilistisch reicht es von impressionistischer Freilichtmalerei über kubisch-mediterrane Landschaftsbilder zum neusachlichen Bildnis. Anita Rée (geboren 1885) nahm Malunterricht bei Arthur Siebelist in Hamburg, bildete sich um 1913 in Paris fort und arbeitete in den 1920er Jahren im süditalienischen Positano. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg brachten zahlreiche Porträts und öffentliche Aufträge Rée große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Ihre letzten Jahre verbrachte sie zurückgezogen auf Sylt, wo sie sich 1933 das Leben nahm.
6. Oktober 2017 - 4. Februar 2018 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden

Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de

WebCam (Skype): museumsdienstHH | Fax: 040 / 427 925 324 |

BT: 040 / 311 08 003 | Mehr Video in DGS: www.museumsdienst-hamburg.de


Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

 

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Weltreligionen

Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:

Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum. Info: www.mkg-hamburg.de

 

INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG
Koreastraße 1, U1: Meßberg

Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten. Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste? Welches das größte und das kleinste? Info: www.imm-hamburg.de

 

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA
Königstraße 8 a, S-Bahn 1: Königstraße

Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort" in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte.
Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

 

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME
Jean-Dolidier-Weg 75, S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung
Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers

Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. "Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.


Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM
Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens.
Beide Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

 

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESICHTE
Holstenwall 24, U3 St. Pauli,  Bus 112 und 36
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage, die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte. Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen. Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.

Info: www.hamburgmuseum.de

 

ALTONAER MUSEUM
Museumsstraße 23, Nähe Bahnhof Altona

Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und 20. Jahr-hundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.
Info: www.altonaermuseum.de

 

Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:

  • Auf den Spuren der Hammaburg
  • Von der Neustadt in die Altstadt
  • Kaufleute, Kontore und Speicher
  • St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache
  • Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112. Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bei Martina Bergmann (gl):

Museumsdienst Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg
E-Fax: 040 / 427 925 324
| BT: 040 / 311 080 03 | Skype: museumsdienstHH
E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
| Mehr Info: www.museumsdienst-hamburg.de