Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache.

 

 

Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.
  

Sonntag, 24. September 2017, 13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE   Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Food Revolution 5.0 - Gestaltung für die Gesellschaft von morgen

Essen ist ein Sinnbild für das Leben, stiftet Identität, Heimat und kulturelle Regeln.

Für den Ethnologen Claude Levi-Strauss markiert das Kochen von Nahrung die erste kulturelle Handlung des Menschen und damit den Beginn von Zivilisation und Handwerk. In der heutigen Überflussgesellschaft hat sich Essen allerdings zum kreativen Selbstdarstellungsmittel und zur Ersatzreligion entwickelt. Auf der anderen Seite machen explosionsartig steigende Bevölkerungszahlen, der Klimawandel, Ressourcenknappheit, Hunger und Überproduktion, wachsende Anforderungen an Gesundheit und Hygiene sowie geopolitische Krisen ein Umdenken bezüglich Produktion, Verpackung, Vertrieb, Konsum und Entsorgung zwingend notwendig. In der Ausstellung Food Revolution 5.0 beschäftigt sich mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in einer durch schwindende Ressourcen geprägten Wachstumsgesellschaft aus? Die Ausstellung wirft einen kritischen Blick auf die globale Nahrungsmittelindustrie und fragt, welche Visionen Gestalter, Architekten und Wissenschaftler für die dringend erforderlichen Veränderungen entwickeln. Food Revolution 5.0 macht ihre Fragen und Forschungen für Besucher sicht- und erfahrbar und will dafür sensibilisieren, dass die Zukunft des Menschen entscheidend von der Zukunft der Ernährung abhängt.
19. Mai - 29. Oktober 2017 | Info: www.mkg-hamburg.de

 

Dienstag, 19. September 2017, 11 Uhr

Jüdischer Friedhof Altona Königsstraße
Immer wieder gibt es großes Interesse an Führungen über den Jüdischen Friedhof

Altona, daher biete ich hier gern wieder einen Termin an - der knapp 1,9 Hektar große Jüdische Friedhof Altona ist der älteste jüdische Friedhof im heutigen Hamburg und

der älteste portugiesisch-jüdische Friedhof in Nordeuropa. Wegen seines Alters und

seiner einzigartigen Grabkunst wurde er 1960 unter Denkmalschutz gestellt.

Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

 
Donnerstag, 21. September 2017, 18.30 Uhr

Dienstag, 10. Oktober 2017, 11 Uhr

MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße

Schätze der Anden
Schatzsuche im Museum! In den Schatzkammern und der Inka-Galerie befinden sich archäologische Kostbarkeiten aus 4.000 Jahren Kulturgeschichte der vorspanischen Andenvölker. Neben fein modellierten Grabgefäßen, eindrucksvollen Gold- und Silberobjekten sind viele Beispiele altperuanischer Webkunst zu entdecken.
Info: www.voelkerkundemuseum.com

 

Kosten: Eintritt frei

Donnerstag, 14. September 2017, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE Glockengießerwall, direkt am Hbf

Art and Alphabet

Die groß angelegte Ausstellung Art and Alphabet widmet sich dem vielschichtigen Wechselverhältnis von Schrift und Bild in der Gegenwartskunst. Die Grundelemente der Schrift -- das Alphabet, die Buchstaben und Zeichen -- spielen hierbei eine zentrale Rolle. Sie werden als visuelle Zeichen verstanden, erforscht und künstlerisch transformiert. So verlagert sich der Fokus vom Lesen aufs Sehen und vom Entziffern aufs Wahrnehmen.

21. Juli - 29. Oktober 2017 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

 

Kosten:  Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)

Sonntag,    8. Oktober 2017,  14 Uhr

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,       Holstenwall24, U3 St. Pauli
Alt-Hamburg – Ecke Neustadt.  Ansichten einer Stadt um 1900

Im Fokus der Ausstellung stehen Stadtansichten, die heute eine Vorstellung vom Erscheinungsbild Hamburgs in der Zeit zwischen 1850 und 1913 vermitteln. In diesen Jahren veränderte sich das Aussehen der Stadt stark. Es entwickelte sich ein Hamburg, das sich immer mehr über die alten Stadtgrenzen hinaus ausbreitete - mit großen

Straßen, eindrucksvollen Geschäftshäusern und einer modernen Infrastruktur.

7. Juni  - 5. November 2017  |  Info: www.hamburgmuseum.de

 

Dienstag,  10. Oktober  2017,  11 Uhr

MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE,     Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße

Schätze der Anden
Schatzsuche im Museum! In den Schatzkammern und der Inka-Galerie befinden sich
archäologische
Kostbarkeiten aus 4.000 Jahren Kulturgeschichte der vorspanischen
Andenvölker. Neben fein modellierten Grabgefäßen, eindrucksvollen Gold- und Silberobjekten sind viele Beispiele altperuanischer Webkunst zu entdecken.
Info: www.voelkerkundemuseum.com

 

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE Glockengießerwall, direkt am Hbf

Anita Ree - Retrospektive
Mit rund 150 Objekten aus allen Schaffensphasen – Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Arbeiten – wirft die Ausstellung Licht auf ihre facettenreichen Arbeiten. Stilistisch reicht es von impressionistischer Freilichtmalerei über kubisch-mediterrane Landschaftsbilder zum neusachlichen Bildnis. Anita Rée (geboren 1885) nahm Malunterricht bei Arthur Siebelist in Hamburg, bildete sich um 1913 in Paris fort und arbeitete in den 1920er Jahren im süditalienischen Positano. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg brachten zahlreiche Porträts und öffentliche Aufträge Rée große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Ihre letzten Jahre verbrachte sie zurückgezogen auf Sylt, wo sie sich 1933 das Leben nahm.
6. Oktober 2017 - 4. Februar 2018 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

 

Sonntag,   15. Oktober 2017,  13 Uhr

ERNST BARLACH HAUS,    Jenischpark, Baron-Voght-Straße 50a, S1 Klein Flottbek
Kraftfelder - Carl Lohse – Die Bilder 1919/21

Ein Maler, der um 1920 ein fulminantes Malerei schafft, als Hoffnungsträger gefeiert wird, seine Künstlerexistenz für Jahre gegen ein Leben als Straßenbahnschaffner eintauscht und bis heute als Geheimtipp gilt: Der Hamburger Carl Lohse (1895-1965) zählt zu den erstaunlichsten Querköpfen in der Kunst der Moderne. Nach früher Förderung durch den Hamburger Kunsthallendirektor Alfred Lichtwark, nach Studium, Kriegsdienst und Gefangenschaft geht Lohse im Oktober 1919 nach Bischofswerda bei Dresden und erlebt einen wahren Schaffensrausch: In anderthalb Jahren entstehen rund 130 Gemälde.
Rasant dringt der junge
Expressionist zu bemerkenswerter Eigenständigkeit vor. Er malt hervorragend und zeigt ein ausgeprägtes Rhythmusgefühl sowie Farbenreichtum.

2. Juli - 12. November 2017  |  Info: www.barlach-haus.de

 

Donnerstag,  19. Oktober 2017,  18.30 Uhr

Sonntag,     29. Oktober 2017,  13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,      Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Keith Haring. Posters

Keith Haring, 1958 in Pennsylvania geboren, zieht als Zwanzigjähriger nach New York

und fühlt sich sofort von der lebhaften Street Art-Szene angezogen. Zu dieser

Zeit prägen Pop Art und Graffiti das Stadtbild. Keith Haring benötigt nur wenige Jahre,

um seinen Weg als Künstler zu finden. Er entwickelt einen typischen Stil, der mit seinen kraftvollen Linien und figürlichen Motiven dem Comic und der Straßenkunst nahe steht.

Er war ein erfolgreicher Künstler, der leider früh gestorben ist. Sein kurzes künstlerisches Schaffen hat er aber mit einer erstaunlichen Energie ausfüllt, die bis heute nachwirkt.

19. Mai - 29. Oktober 2017   |   Info: www.mkg-hamburg.de

 

Donnerstag,  9. November 2017,  18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall, direkt am Hbf

Das Licht der Campagna
Die Zeichnungen Claude Lorrains stammen aus dem British Museum, London.

Der aus Frankreich stammende und beinahe sein ganzes Leben lang in Rom lebende

und arbeitende Maler und Zeichner Claude Gellée, genannt Lorrain (1604/05-1682)

gehört zu den bedeutendsten Landschaftskünstlern des 17. Jahrhunderts. Die von ihm entwickelte Ideallandschaft prägte die gesamte internationale Landschaftsmalerei bis

zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

13. Oktober 2017 - 14. Januar 2018 |  Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Sonntag,   12. November 2017,  13 Uhr
Donnerstag,   23. November 2017,  18.30 Uhr

#BUCERIUS KUNST FORUM,     Rathausmarkt 2, direkt neben Rathaus
Die Geburt des Kunstmarktes.

Rembrandt, van Goyen und die Künstler des Goldenen Zeitalters.

Die Ausstellung zeigt die große Themenausstellung zur Entstehung des Kunstmarktes

im Goldenen Zeitalter der Niederlande. Auf den Spuren von Künstlern wie Rembrandt,

van Goyen und vielen anderen erforscht die Ausstellung, wie gesellschaftliche Veränderungen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts einen neuen Kunstmarkt und eine ganz eigene Kunst hervorgebracht haben. Sie zeigt, wie sich Künstler, Kunsthändler und ihre Werkstätten auf die neue Marktsituation einstellten und warum die Preise auf

dem Kunstmarkt von wenigen Gulden bis hin zu Höchstsummen reichten.

23. September 2017 - 7. Januar 2018  |  Info: www.buceriuskunstforum.de

 

Sonntag,    26. November 2017,  13 Uhr

Donnerstag,  4.  Januar 2018,  19 Uhr

DEICHTORHALLEN      Deichtorstraße 1 , U1 Messberg oder Steinstraße

Alice Neel − Painter of Modern Life

Alice Neel (1900–1984) gehört zu den bedeutendsten amerikanischen Malerinnen des

20. Jahrhunderts, die vorallem durch ihre ausdrucksstarken und intimen Porträts berühmt wurde. In einzigartiger Weise spiegeln ihre Werke die amerikanische Gesellschaft der Nachkriegszeit − sie offenbaren die Gefühle, Gedanken und Geschichten von Menschen

in ihrer Zeit. Mit ihrem psychologisch scharfblickenden Auge und ihrem malerischen Können bringt Neel das wichtigste einer Person und ihres Umfelds zum Vorschein.

Sie porträtierte z.B. Andy Warhol, politische Akteure oder Prominente. Einige zählen

zu Neels Familie und engem Freundeskreis, wieder anderen ist sie einfach durch Zufall begegnet. Diese Porträts erschließen Neels ungewöhnlich vielfältiges Leben, das einige Bücher füllen könnte.        
13. Oktober 2017 - 14. Januar 2018  |  Info: www.deichtorhallen.de

 

Donnerstag,  30. November 2017, 18.30 Uhr

Dienstag,    9. Januar 2018,  11 Uhr

Sonntag,   14. Januar 2018, 13 Uhr

MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE,     Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße

Mongolei
Sammlung des Museums für Völkerkunde Hamburg, die von buddhistischer

Alltagspraxis erzählt, und setzt diese mit heutigen Erinnerungen in der Mongolei in Beziehung. Das Ausstellungsprojekt wirft faszinierende Blickwinkel auf das mongolische Erbe in europäischen Sammlungen, indem es den Wert dieser Dinge für Menschen

heute in der Mongolei durch ihre eigene Wahrnehmung deutlich macht. Gleichzeitig

stellt die Ausstellung Beziehungen zwischen europäischer und mongolischer Museumskultur her und zeichnet die historischen Entwicklungen dieser Einrichtungen

in beiden Zusammenhängen nach.
22. September 2017 - 21. Januar 2018   |   Info: www.voelkerkundemuseum.com

 

Dienstag,  5. Dezember 2017,  11 Uhr

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 18.30 Uhr

Sonntag,   10. Dezember 2017, 13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

PURE GOLD.  Upcycled! Upgraded!

Sperrmüll, Abfall, Billigmaterialien: Pures Gold! So bewerten es zumindest viele Designschaffende, die bereits verarbeitetes Material zur Erschaffung neuer Objekte verwenden. In den vorgestellten Beispielen der Ausstellung werden Materialien eingesetzt, die überall verfügbar sind. Doch sie werden nach wie vor als Müll und Abfall bezeichnet und als minderwertig angesehen. Gleiches gilt für die zu ihrer Verarbeitung eingesetzten Techniken, das handwerkliche Know-how. Gelingt es jedoch, diesen Produkten hinsichtlich Materialität und Machart diesen Schönheitsfehler der Wiederverwertung zu nehmen, kann damit eine völlig neue Vorstellung von Rohstoff und eine neue Wertschätzung erreicht werden.        
15. September 2017 - 21. Januar 2018  | Info: www.mkg-hamburg.de

 

Donnerstag,  14. Dezember 2017,  18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall, direkt am Hbf

Künstlerbücher.  Die Sammlung

Mit der Ausstellung Künstlerbücher präsentiert die Hamburger Kunsthalle erstmals

eine Auswahl der bekanntesten Publikationen und Fotobücher aus ihrer rund 3.000 Ausstellungsstücke umfassenden Sammlung. In den 1960er Jahren wurde der Raum

des Buches durch die Einbeziehung aller Medien, teils mit Aktionen/Happenings, Publikumsbeteiligung und der Verwendung alltäglicher Materialien, gesprengt. Die KünstlerInnen bedienten sich verschiedenster Mittel zur Gestaltung von Form und Inhalt ihrer Buchobjekte: Schrift, Zeichnung, Stempeldruck, Fotokopie, Malerei, Collage und mechanische Drucktechnik. Die Publikationen verbinden Dichtung und Dokumentation.

Sie sind Manifeste, Skizzenbücher, politische Proklamationen und werden so zu einem Experimentierfeld, das mit traditionellen Erscheinungsweisen bricht.

1. Dezember 2017 - 2. April 2018 |  Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Donnerstag,  25. Januar 2018,  18.30 Uhr

Dienstag,    6. Februar 2018,  11 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Tiere.  Respekt / Harmonie / Unterwerfung

Über Tiere wird zurzeit viel debattiert: Wie viel Leid spüren sie? Muss ihre Individualität durch Rechte geschützt werden? Haben Menschen das Recht, über sie zu bestimmen,

sie zu verzehren, sie der Freiheit zu berauben und zum Vergnügen abzurichten? In der wissenschaftlichen Diskussion wird das Verhältnis zwischen Tier und Mensch sehr ernst genommen. Im Alltag unserer konsumorientierten Gesellschaft dagegen wechselt die Beziehung des Menschen zum Tier zwischen unreflektierter Verwertung und sentimentaler Vermenschlichung. Vor der Folie dieser Kontraste will das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg mit der Ausstellung „Tiere“ informieren und für die Chancen eines respektvollen Zusammenlebens sensibilisieren. Mit Blick auf die bildenden und angewandten Künste sowie auf die Wissenschaften versucht die Ausstellung eine Neubewertung der gemeinsamen Geschichte von Mensch und Tier. Dieser Ansatz nähert sich dem Verhältnis zwischen Tier und Mensch epochen-, kultur- und medienübergreifend.      
3. November 2017 - 4. März 2018  | Info: www.mkg-hamburg.de

 

Sonntag,   28. Januar 2018,  13 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf

Anita Ree - Retrospektive
Mit rund 150 Objekten aus allen Schaffensphasen Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Arbeiten – wirft die Ausstellung Licht auf ihre facettenreichen Arbeiten. Stilistisch reicht es von impressionistischer Freilichtmalerei über kubisch-mediterrane Landschaftsbilder zum neusachlichen Bildnis. Anita Rée (geboren 1885) nahm Malunterricht bei Arthur Siebelist in Hamburg, bildete sich um 1913 in Paris fort und arbeitete in den 1920er Jahren im süditalienischen Positano. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg brachten zahlreiche Porträts und öffentliche Aufträge Rée große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Ihre letzten Jahre verbrachte sie zurückgezogen auf Sylt, wo sie sich 1933 das Leben nahm.
6. Oktober 2017 - 4. Februar 2018  |  Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Sonntag,  4. Februar 2018,  13 Uhr

ALTONAER  MUSEUM,     Museumstraße 23
Melbye. Maler des Meeres

Zum 200. Geburtstag des dänischen Künstlers Anton Melbye (1818-1875) zeigt das Altonaer Museum eine Rückschau seiner vielschichtigen Werke. Die Gemälde und
Kohle-, Kreide- und
Federzeichnungen werden um kulturhistorische Objekte aus
seinem
Umfeld ergänzt. Als Maler des Meeres erlangte Anton Melbye im 19. Jahrhundert eine außerordentliche internationale Anerkennung. In der heutigen Museumswelt geriet
er jedoch leider fast völlig in Vergessenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, einen bedeutenden dänischen Künstler des 19. Jahrhunderts neu zu entdecken. Melbye studierte in
Kopenhagen bei Christoffer Eckersberg, dem Vater des „Goldenen Zeitalters“
dänischer Malerei. In einer Zeit großer künstlerischer Umbrüche fand er in der Kunst-metropole Paris zu einer eigenständigen Malweise mit schnellem Strich und intensiver Farbenverwendung. Seine Gemälde zeigen gewaltige Meeresstürme ebenso wie stille, spiegelnde Seen und sonnig helle Sommertage mit glutroten Sonnenuntergängen. Melbyes
Seestücke reflektieren die Naturwahrnehmung und die starken Veränderungen seiner Epoche. Seinen Ruhm verdankte er seinen emotional aufgeladenen „Meereslandschaften“, zwischen Naturalismus und Symbolismus.
20. September 2017 - 4. Februar 2018   |   Info: www.altonaermuseum.de

 

Vorschau:

Donnerstag, 11. Januar 2018   18.30 Uhr

Thema wird noch bekannt gegeben

 

Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden

Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de

WebCam (Skype): museumsdienstHH | Fax: 040 / 427 925 324 |

BT: 040 / 311 08 003 | Mehr Video in DGS: www.museumsdienst-hamburg.de


Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

 

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Weltreligionen

Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:

Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum. Info: www.mkg-hamburg.de

 

INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG
Koreastraße 1, U1: Meßberg

Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten. Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste? Welches das größte und das kleinste? Info: www.imm-hamburg.de

 

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA
Königstraße 8 a, S-Bahn 1: Königstraße

Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort" in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte.
Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

 

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME
Jean-Dolidier-Weg 75, S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung
Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers

Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. "Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.


Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM
Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens.
Beide Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

 

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESICHTE
Holstenwall 24, U3 St. Pauli,  Bus 112 und 36
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage, die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte. Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen. Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.

Info: www.hamburgmuseum.de

 

ALTONAER MUSEUM
Museumsstraße 23, Nähe Bahnhof Altona

Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und 20. Jahr-hundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.
Info: www.altonaermuseum.de

 

Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:

  • Auf den Spuren der Hammaburg
  • Von der Neustadt in die Altstadt
  • Kaufleute, Kontore und Speicher
  • St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache
  • Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112. Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bei Martina Bergmann (gl):

Museumsdienst Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg
E-Fax: 040 / 427 925 324
| BT: 040 / 311 080 03 | Skype: museumsdienstHH
E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
| Mehr Info: www.museumsdienst-hamburg.de