Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache.

 

 

Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.
 

Donnerstag,  4.  Januar 2018,  19 Uhr

DEICHTORHALLEN      Deichtorstraße 1 , U1 Messberg oder Steinstraße

Alice Neel − Painter of Modern Life

Alice Neel (1900–1984) gehört zu den bedeutendsten amerikanischen Malerinnen des

20. Jahrhunderts, die vorallem durch ihre ausdrucksstarken und intimen Porträts berühmt wurde. In einzigartiger Weise spiegeln ihre Werke die amerikanische Gesellschaft der Nachkriegszeit − sie offenbaren die Gefühle, Gedanken und Geschichten von Menschen

in ihrer Zeit. Mit ihrem psychologisch scharfblickenden Auge und ihrem malerischen Können bringt Neel das wichtigste einer Person und ihres Umfelds zum Vorschein.

Sie porträtierte z.B. Andy Warhol, politische Akteure oder Prominente. Einige zählen

zu Neels Familie und engem Freundeskreis, wieder anderen ist sie einfach durch Zufall begegnet. Diese Porträts erschließen Neels ungewöhnlich vielfältiges Leben, das einige Bücher füllen könnte.        
13. Oktober 2017 - 14. Januar 2018  |  Info: www.deichtorhallen.de

 

Dienstag,    9. Januar 2018,  11 Uhr

Sonntag,   14. Januar 2018, 13 Uhr

MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE,     Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße

Mongolei
Sammlung des Museums für Völkerkunde Hamburg, die von buddhistischer

Alltagspraxis erzählt, und setzt diese mit heutigen Erinnerungen in der Mongolei in Beziehung. Das Ausstellungsprojekt wirft faszinierende Blickwinkel auf das mongolische Erbe in europäischen Sammlungen, indem es den Wert dieser Dinge für Menschen

heute in der Mongolei durch ihre eigene Wahrnehmung deutlich macht. Gleichzeitig

stellt die Ausstellung Beziehungen zwischen europäischer und mongolischer Museumskultur her und zeichnet die historischen Entwicklungen dieser Einrichtungen

in beiden Zusammenhängen nach.
22. September 2017 - 21. Januar 2018   |   Info: www.voelkerkundemuseum.com

 

Kosten:  Eintritt frei

 Donnerstag,   11. Januar 2018,  18.30 Uhr

 HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf

 Anita Ree - Retrospektive
Mit rund 150 Objekten aus allen Schaffensphasen - Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Arbeiten – wirft die Ausstellung Licht auf ihre facettenreichen Arbeiten. Stilistisch reicht es von impressionistischer Freilichtmalerei über kubisch-mediterrane Landschaftsbilder zum neusachlichen Bildnis. Anita Rée (*1885) nahm Malunterricht bei Arthur Siebelist in Hamburg, bildete sich um 1913 in Paris fort und arbeitete in den 1920er Jahren im süditalienischen Positano. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg brachten zahlreiche Porträts und öffentliche Aufträge Rée große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Ihre letzten Jahre verbrachte sie zurückgezogen auf Sylt, wo sie sich 1933 das Leben nahm.
6. Oktober 2017 - 7. Februar 2018  |  Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Montag, 15. Januar 2018, 11 Uhr

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,       Holstenwall 24, U3 St. Pauli
Alt-Hamburg – Ecke Neustadt.  Ansichten einer Stadt um 1900

Im Fokus der Ausstellung stehen Stadtansichten, die heute eine Vorstellung vom Erscheinungsbild Hamburgs in der Zeit zwischen 1850 und 1913 vermitteln. In diesen Jahren veränderte sich das Aussehen der Stadt stark. Es entwickelte sich ein Hamburg, das sich immer mehr über die alten Stadtgrenzen hinaus ausbreitete - mit großen

Straßen, eindrucksvollen Geschäftshäusern und einer modernen Infrastruktur.
Verlängert bis 21. Januar 2018 
|  Info: www.hamburgmuseum.de

 

Sonntag,   21. Januar 2018, 13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

PURE GOLD.  Upcycled! Upgraded!

Sperrmüll, Abfall, Billigmaterialien: Pures Gold! So bewerten es zumindest viele Designschaffende, die bereits verarbeitetes Material zur Erschaffung neuer Objekte verwenden. In den vorgestellten Beispielen der Ausstellung werden Materialien eingesetzt, die überall verfügbar sind. Doch sie werden nach wie vor als Müll und Abfall bezeichnet und als minderwertig angesehen. Gleiches gilt für die zu ihrer Verarbeitung eingesetzten Techniken, das handwerkliche Know-how. Gelingt es jedoch, diesen Produkten hinsichtlich Materialität und Machart diesen Schönheitsfehler der Wiederverwertung zu nehmen, kann damit eine völlig neue Vorstellung von Rohstoff und eine neue Wertschätzung erreicht werden.        
15. September 2017 - 21. Januar 2018  | Info: www.mkg-hamburg.de

 

Donnerstag,  25. Januar 2018,  18.30 Uhr

Dienstag,    6. Februar 2018,  11 Uhr
Sonntag,  18. Februar 2018, 13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Tiere.  Respekt / Harmonie / Unterwerfung

Über Tiere wird zurzeit viel debattiert: Wie viel Leid spüren sie? Muss ihre Individualität durch Rechte geschützt werden? Haben Menschen das Recht, über sie zu bestimmen,

sie zu verzehren, sie der Freiheit zu berauben und zum Vergnügen abzurichten? In der wissenschaftlichen Diskussion wird das Verhältnis zwischen Tier und Mensch sehr ernst genommen. Im Alltag unserer konsumorientierten Gesellschaft dagegen wechselt die Beziehung des Menschen zum Tier zwischen unreflektierter Verwertung und sentimentaler Vermenschlichung. Vor der Folie dieser Kontraste will das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg mit der Ausstellung „Tiere“ informieren und für die Chancen eines respektvollen Zusammenlebens sensibilisieren. Mit Blick auf die bildenden und angewandten Künste sowie auf die Wissenschaften versucht die Ausstellung eine Neubewertung der gemeinsamen Geschichte von Mensch und Tier. Dieser Ansatz nähert sich dem Verhältnis zwischen Tier und Mensch epochen-, kultur- und medienübergreifend.      
3. November 2017 - 4. März 2018  | Info: www.mkg-hamburg.de

 

Freitag,   26. Januar 2018, 17 Uhr

 HAMBURGER RATHAUS,      Rathausmarkt

 Rund um die Alster. Hamburger Geschichte im Nationalsozialismus

 Ausgangspunkt ist die Hamburger Alster mit ihren eindrucksvollen Kontorhäusern, Parkanlagen, Villen, Schrebergärten, urwüchsigen Uferpartien und traditionsreichen Industriestandorten. Zu Orten an der Binnen- und der Außenalster, dem Osterbek- und dem Goldbekkanal und dem Stadtparksee werden bisher wenig bekannte Aspekte aus der Zeit des Nationalsozialismus thematisiert: So hielt beispielsweise im Hotel Atlantic Adolf Hitler 1926 eine programmatische Rede vor dem Nationalklub von 1919; die SA boykottierte im Frühjahr 1933 das heutige Alsterhaus – jüdische Geschäfte wurden in den folgenden Jahren arisiert“; im Gebäude des heutigen US-Generalkonsulats residierte die Gauleitung der NSDAP; am Goldbekkanal bestand ein großes Zwangsarbeiterlager.

 Im Alsterpavillon wurde verbotene Swingmusik gespielt und Arbeiter in den Barmbeker Industriebetrieben organisierten Widerstand.

18. Januar - 11. Februar 2018  |  Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

 

Sonntag,   28. Januar  2018,  13 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf

Anita Ree - Retrospektive
Mit rund 150 Objekten aus allen Schaffensphasen Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Arbeiten – wirft die Ausstellung Licht auf ihre facettenreichen Arbeiten. Stilistisch reicht es von impressionistischer Freilichtmalerei über kubisch-mediterrane Landschaftsbilder zum neusachlichen Bildnis. Anita Rée (geboren 1885) nahm Malunterricht bei Arthur Siebelist in Hamburg, bildete sich um 1913 in Paris fort und arbeitete in den 1920er Jahren im süditalienischen Positano. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg brachten zahlreiche Porträts und öffentliche Aufträge Rée große Anerkennung, bis sie um 1930 erstmals als Jüdin denunziert wurde. Ihre letzten Jahre verbrachte sie zurückgezogen auf Sylt, wo sie sich 1933 das Leben nahm.
6. Oktober 2017 - 4. Februar 2018  |  Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Montag,   29. Januar 2018,  11 Uhr

Sonntag,   4. Februar 2018,  13 Uhr

ALTONAER  MUSEUM,     Museumstraße 23

Melbye. Maler des Meeres

Zum 200. Geburtstag des dänischen Künstlers Anton Melbye (1818-1875) zeigt das Altonaer Museum eine Rückschau seiner vielschichtigen Werke. Die Gemälde und
Kohle-, Kreide- und
Federzeichnungen werden um kulturhistorische Objekte aus
seinem
Umfeld ergänzt. Als Maler des Meeres erlangte Anton Melbye im 19. Jahrhundert eine außerordentliche internationale Anerkennung. In der heutigen Museumswelt geriet
er jedoch leider fast völlig in Vergessenheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, einen bedeutenden dänischen Künstler des 19. Jahrhunderts neu zu entdecken. Melbye studierte in
Kopenhagen bei Christoffer Eckersberg, dem Vater des „Goldenen Zeitalters“
dänischer Malerei. In einer Zeit großer künstlerischer Umbrüche fand er in der Kunst-metropole Paris zu einer eigenständigen Malweise mit schnellem Strich und intensiver Farbenverwendung. Seine
Gemälde zeigen gewaltige Meeresstürme ebenso wie stille, spiegelnde Seen und sonnig helle Sommertage mit glutroten Sonnenuntergängen. Melbyes Seestücke reflektieren die Naturwahrnehmung und die starken
Veränderungen seiner Epoche. Seinen Ruhm verdankte er seinen emotional aufgeladenen „Meereslandschaften“, zwischen Naturalismus und Symbolismus.
20. September 2017 - 4. Februar 2018   |   Info: www.altonaermuseum.de

 

Donnerstag,  8. Februar 2018,  18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall, direkt am Hbf

Jose Dávila. Die Feder und der Elefant

Auf Einladung der Hamburger Kunsthalle hat der mexikanische Künstler Jose Dávila (*1974, Guadalajara) neue Werke entworfen: Sieben gleichermaßen zarte wie beeindruckende, raumgreifende Skulpturen spielen mit physikalischen Kräften, Gleichgewicht und Masse.

2. Juni 2017 – 10. Juni 2018 |  Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Donnerstag,  22. Februar 2018,  18.30 Uhr

Sonntag,      25. Februar 2018,  13 Uhr

Dienstag,     27. März 2018,  11 Uhr

MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE,     Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße

Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung
Vieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor - geteiltes Land, Wirtschaftswunder, Technik-Gigant, Mülltrennungs-Musterknabe… Nur ist in Korea alles noch etwas intensiver. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne

Südkoreaner bewegen.          ab 15. Dezember 2018  |  Info: www.voelkerkundemuseum.com

 

Donnerstag,   1. März 2018,  18.30 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Madame D’Ora. Machen Sie mich schön!
Die Porträts von Madame d‘Ora (1881-1963) haben einen Hauch französischer Eleganz. Sie fotografierte bekannte Schriftsteller und andere Berühmtheiten wie z.B. die skandalumwitterten Nackttänzerin Anita Berber, Coco Chanel und Josephine Baker.
Von 1910 bis Mitte 1950 erstellte sie Porträts der Wiener und Pariser Gesellschaft.
Wer von ihr porträtiert wurde, konnte so zeigen, dass er zur Welt der schönen und gebildeten
Menschen gehört. Der zweite Weltkrieg stellt für Madame dOra den Bruch dar. Sie ist Jüdin, flieht deshalb in den Süden Frankreichs und gelangt 1945 nach Österreich, wo sie 1945/1946 bei Wien das Schicksal der Flüchtlinge dokumentiert. Hier betätigt sie sich erstmals als Sozialreporterin. 1950 und 1958 schafft sie zwei bis heute verstörende Serien über Schlachthöfe, die als künstlerische Reaktion auf die Gräuel des Krieges verstanden werden können.

21. Dezember 2017 - 18. März 2018  | Info: www.mkg-hamburg.de

 

Donnerstag,  22. März 2018,  18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall, direkt am Hbf

Thomas Gainsborough. Die moderne Landschaft

Thomas Gainsborough (1727-1788) ist ein Wegbereiter der modernen Landschaftsmalerei um 1800. Die englische Gesellschaft verehrte Gainsborough als Porträtmaler, aber er bevorzugte selbst seine Landschaftsbilder. In ihnen kann man die Widersprüche und Umbrüche sehen, die England so radikal verändert haben. Er experimentierte mit Farben, Techniken und Materialen. Seine Bilder führten dazu, dass England das Zentrum der europäischen Landschaftsmalerei wurde.

2. März - 27. Mai 2018 |  Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Sonntag,     25. März 2018,  13 Uhr

Donnerstag,  3. Mai 2018,  18.30 Uhr

BUCERIUS KUNST FORUM,     Rathausmarkt 2, direkt neben Rathaus
Karl Schmidt-Rottluff: expressiv / magisch / fremd

Zum ersten Mal untersucht eine Ausstellung die Faszination Karl Schmidt-Rottluffs für außer­europäische Kunst und Kultgegenstände und seine Wahrnehmung der magischen Kraft dieser Objekte. Bereits während der Zeit in der Künstlergemeinschaft „Brücke“ verfolgte Schmidt-Rottluff sein Ziel, „das zu schaffen, was ich sehe und fühle, und dafür den reinsten Ausdruck zu finden“. In den 20er Jahren ist er bekannt für seinen vielseitigen und ausdrucksstarken Stil. Seine späteren Landschaften und Stillleben sind geprägt von magisch-melancholischen Träumen, dramatischen Stimmungen und dem intimen Dialog mit den stillen Dingen.

27.Januar - 21. Mai 2018  |  Info: www.buceriuskunstforum.de

 

Donnerstag,  12. April 2018,  18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall, direkt am Hbf
Thema wird noch bekannt gegeben.

 

Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden

Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de

WebCam (Skype): museumsdienstHH  |  Fax: 040 / 427 925 324  |

BT: 040 / 311 08 003  |   Mehr DGS-Videos: www.museumsdienst-hamburg.de

 

Vorschau:

Lange Nacht der Museen Hamburg

Samstag,  21. April 2018, 18 - 2 Uhr

Ort und Thema wird noch bekannt gegeben.

 

Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

 

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Weltreligionen

Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:

Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum. Info: www.mkg-hamburg.de

 

INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG
Koreastraße 1, U1: Meßberg

Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten. Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste? Welches das größte und das kleinste? Info: www.imm-hamburg.de

 

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA
Königstraße 8 a, S-Bahn 1: Königstraße

Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort" in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte.
Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

 

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME
Jean-Dolidier-Weg 75, S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung
Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers

Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. "Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.


Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM
Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens.
Beide Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

 

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE
Holstenwall 24, U3 St. Pauli,  Bus 112 und 36
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage, die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte. Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen. Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.

Info: www.hamburgmuseum.de

 

ALTONAER MUSEUM
Museumsstraße 23, Nähe Bahnhof Altona

Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und 20. Jahr-hundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.
Info: www.altonaermuseum.de

 

Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:

  • Auf den Spuren der Hammaburg
  • Von der Neustadt in die Altstadt
  • Kaufleute, Kontore und Speicher
  • St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache
  • Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112. Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bei Martina Bergmann (gl):

Museumsdienst Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg
E-Fax: 040 / 427 925 324
| BT: 040 / 311 080 03 | Skype: museumsdienstHH
E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
| Mehr Info: www.museumsdienst-hamburg.de