Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache.

Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,
anbei kommen die Infos zum 2. Quartal 2019!

Im Zuge des 100jährigen Jubiläums der Weimarer Republik laufen derzeit einige interessante Ausstellungen.

Ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts kam es zu vielen Veränderungen in Politik und Gesellschaft,

Gewerbe und Technik, Kunst und Fotografie sowie in Bezug auf die Geschlechterrollen.

Jene Zeit bedeutete den Aufbruch in die erste demokratische Verfassung, das Wahlrecht der

Frauen sowie deren neue berufliche Chancen.

Diese Themen werden in verschiedenen Formen in den Hamburger Museen aufgegriffen und

für die Besucher*innen erlebbar.

Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam auf diese Umbrüche zurückblicken und uns austauschen würden, wie prägend diese Zeit war. Besonders heute ist es für uns alle wichtig, diese demokratischen Werte wieder ins Gedächtnis zu rufen und für die Zukunft zu pflegen.

Ich möchte auch noch einmal mitteilen, dass Sie sich immer gern an mich wenden können, wenn Ihnen keiner der angebotenen Termine aus dem Anhang passen sollte oder wenn Sie sich für eine noch laufende Ausstellung interessieren, für die keine Termine mehr auf der Liste stehen. Wir machen dann einen passenden Termin aus.

Wenn Sie Interesse an einem Abonnement haben, können Sie sich auf unserer Homepage

des Museumsdienstes Hamburg/Gebärdensprache dafür anmelden.

Wie immer freue ich mich, wenn Sie diesen Newsletter weiterempfehlen!

Alle aktuellen Termine und DGS-Videos finden Sie auch immer
unter
www.museumsdienst-hamburg.de

Ich hoffe, ich habe Sie neugierig gemacht,
herzliche Grüße, Martina Bergmann

 


Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.

Kosten: Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)

Sonntag, 7. April 2019, 13 Uhr
Dienstag, 9. April 2019, 11 Uhr

Donnerstag, 11. April 2019, 18.30 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE, Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Darum wählt! Plakate zur 1. demokratischen Wahl in Deutschland

Am 19. Januar 2019 jähren sich die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland zum hundertsten Mal. Zugleich wird an diesem Tag vor 100 Jahren das erste Parlament der Weimarer Republik gewählt. Ein Meilenstein in der Geschichte Deutschlands, dem dieses Museum eine Ausstellung widmet, die vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten auch daran erinnert, dass demokratische Werte immer wieder neu ins allgemeine Gedächtnis gerufen werden muss. Die Ausstellung Darum wählt! vermittelt ein eindrucksvolles Bild von den entscheidenden 11 Wochen nach der Abdankung des Kaisers am 9. November 1918 und dem Ende des Ersten Weltkrieges am 11. November 1918. Besonders Plakate waren wichtig um viele Menschen zu erreichen. Zwar vertraten sie stets nur eine Seite,

 

vereinfachten und dramatisierten die Themen, doch sind sie bis heute besonders lebhafte Zeugen dieser bewegten Zeit. Nahtlos setzten sie die plastische und oft brutale Bildsprache und Propaganda fort, die sich im Ersten Weltkrieg entwickelt. Vieles an der damaligen Situation erscheint aus heutiger Sicht erstaunlich aktuell, so etwa die Radikalisierung und Polarisierung der Gesellschaft mit den Arbeiterräten auf der einen und den Freikorps und nationalistischen Verbänden auf der anderen Seite. Zugleich verliert die politische Mitte zunehmend an Kraft. Populistische Parolen verhärten die Fronten. Schlagworte wie Heimat oder Freiheit werden parteipolitisch aufgeladen.

18. Januar - 22. April 2019 | Info: www.mkg-hamburg.de

Sonntag, 14. April 2019, 13 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE, Glockengießerwall, direkt am Hbf

Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt

Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule. 12. April - 14. Juli 2019 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Sonntag, 24. März 2019, 13 Uhr
Donnerstag, 28. März 2019, 18.30 Uhr
Sonntag, 5. Mai 2019, 13 Uhr

MUSEUM AM ROTHENBAUM,  (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße Erste Dinge. Rückblick für Ausblick

Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen (MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.

Ab 12. September 2017 - | Info: www.markk-hamburg.de

Donnerstag, 4. April 2019, 18.30 Uhr
Sonntag, 28. April 2019, 13 Uhr

Dienstag,  7. Mai 2019, 11 Uhr

#BUCERIUS KUNST FORUM, Rathausmarkt 2, direkt neben Rathaus

Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre

Zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg, entwickelte sich mit der Neuen Sachlichkeit in der Malerei bzw. dem Neuen Sehen in der Fotografie eine moderne Stilrichtung, die eine sachliche und wirklichkeitsgetreue Wiedergabe anstrebte. Hiermit grenzte sie sich vom davor bestehenden Expressionismus ab. In der Gegenüberstellung von Gemälden und Fotografien untersucht die Ausstellung die Wechselbeziehung zwischen den Medien anhand zentraler Themenkomplexe wie Portrait, Stadtansichten, Stillleben, Industrie, Technik und Fotomontage. In den gesammelten Werken sind auch Arbeiten von Otto Dix zu sehen, dem wohl berühmtesten Künstler aus der Zeit der Weimarer Republik.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Jubiläumsjahres 100 jahre bauhaus statt.

9. Februar - 19. Mai 2019 | Info: www.buceriuskunstforum.de

Kosten: 17,00 Euro; ermäßigt: 12,00 Euro; Junge Nacht Ticket für Jugendliche (13-17 Jahre) 4,- Euro

LANGE NACHT DER MUSEEN HAMBURG

Samstag, 18. Mai 2019, 18 - 2 Uhr (alle Führungszeiten 30 min)

15.30 Uhr

Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

„Helmut Schmidt – 100 Jahre in 100 Bildern“ mit Gebärdensprachdolmetscherin

Anmeldung ist bis zum 15.5. nötig, Mail: a.bazzato@helmut-schmidt.de

Die Führung ist kostenfrei.

18.00 Uhr / 19.30 Uhr

Astronomiepark Hamburger Sternwarte mit Britta Illmer

20.00 Uhr / 21.00 Uhr / 22.00 Uhr

Dialoghaus mit Rona Meyendorf (gl) mit DolmetscherIn

23.00 Uhr / 00.30 Uhr

Speicherstadtmuseum mit Reinhold Liebermann (sh)

Info: www.langenachtdermuseen-hamburg.de

Sonntag, 26. Mai 2019, 13 Uhr

MUSEUM AM ROTHENBAUM,  (ehem. Mus. für Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße Uri Korea Ruhe in Beschleunigung

Vieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor - geteiltes Land, Wirtschaftswunder, Technik-Gigant, Mülltrennungs-Musterknabe. Nur ist in Korea alles noch etwas intensiver. Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik, Autos und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Südkoreaner bewegen. Zeitgleich gibt es 400 Jahre alte Objekte aus der eigenen Sammlung zu sehen, was einen guten Zusammenhang zwischen früher und heute herstellt. 15. Dezember 2017 - Dezember 2019 | Info: www.markk-hamburg.de

Donnerstag, 2. Mai 2019, 18.30 Uhr
Dienstag, 4. Juni 2019, 11 Uhr
Sonntag, 23. Juni 2019, 13 Uhr

DEICHTORHALLEN,        Deichtorstraße 1 , U1 Messberg oder Steinstraße

Lauren Greenfield. Generation Wealth

Die Ausstellung Generation Wealth der preisgekrönten Filmemacherin und Fotografin Lauren Greenfield zeigt das heutige, überall sichtbare Streben nach Status, Schönheit und Reichtum. Die Schau wird im Haus der Photographie der Deichtorhallen zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein. Die Dokumentarfotografin Lauren Greenfield wuchs in den 70er und 80er Jahren in Venice auf, einem sehr armen Viertel in Los Angeles. In den frühen 90er Jahren begann sie mit dem Fotografieren von Kindern aus Privatschulen, wo die sozialen Sitten der privat gebildeten Teenager Hollywoods von wilden Partys, teuren Autos und Designerhandtaschen definiert und geprägt wurden. Greenfield erkannte, dass das Verlangen nach Geld, Prominenz, Schönheit und Sexualkapital zu einer starken Besessenheit für Menschen jeden Alters und jeder Klasse, unabhängig von

der Nationalität, geworden war.        30. März - 23. Juni 2019 | Info: www.deichtorhallen.de

Sonntag, 2. Juni 2019, 13 Uhr

ERNST BARLACH HAUS, Jenischpark, Baron-Voght-Straße 50a, S1 Klein Flottbek Herzenssache. Wilhelm Busch malt

Wer den Namen Wilhelm Busch kennt, denkt sofort an „Max und Moritz“!

Bis heute ist Buschs malerische Seite kaum bekannt – kein Wunder, hielt der von Selbstzweifeln geplagte Künstler seine meist kleinformatigen Gemälde zu Lebzeiten doch vor der Öffentlichkeit verborgen. So schenkten selbst Kenner seinen Bildern keine Aufmerksamkeit.

»Kein Kitscher, sondern ein wohlorientierter Europäer. Einige seiner Kerle mit roten Jacken gehören in eine Gemäldegalerie, sie sind durchaus gut«, schrieb Paul Klee anerkennend, als er 1908 in München eine Gedächtnisausstellung zu Ehren von Wilhelm Busch (1832–1908) besuchte. Dort war der berühmte Erfinder

humoristischer Bildergeschichten erstmals auch als Maler zu entdecken.

3. März - 10. Juni 2019 | Info: www.barlach-haus.de

 

Donnerstag, 6. Juni 2019, 18.30 Uhr
Sonntag, 16. Juni 2019, 13 Uhr

Dienstag, 2. Juli 2019, 11 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE, Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof Gegen die Unsichtbarkeit.

Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 wurde Dresden zu einem Zentrum der internationalen Reformbewegung, vor allem in Hinblick auf eine neue, ideenreiche Gestaltung. Nahezu unbekannt war die Öffnung der Deutschen Werkstätten für Frauen als künstlerische Mitarbeiterinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung stellt erstmalig 18 Designerinnen und eine Produktfotografin aus diesen Werkstätten vor. Frauen, die als Möbeldesignerinnen auftraten, obwohl sie - generell zu dieser Zeit ohne Studienberechtigung - oft nur als Zeichenlehrerinnen ausgebildet waren. Frauen, die bisherige gesellschaftliche Muster durchbrachen und in Berufen arbeiteten, die zuvor nur Männern vorbehaltenen waren. Somit erlangten sie mehr Eigenständigkeit und Selbstbestimmung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag und trieben die Reformbewegung in Deutschland entscheidend voran. Der Titel der Ausstellung weist auf die Notwendigkeit, dass diese Frauen und ihr Einfluss bis in die heutige Zeit nicht

vergessen werden sollen.        17. Mai - 18. August 2019 | Info: www.mkg-hamburg.de

Für alle 4 Termine gilt: Eintritt frei

Donnerstag, 25. April 2019, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE, Glockengießerwall, direkt am Hbf

Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt

Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule. 12. April - 14. Juli 2019 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag, 23. Mai 2019, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE, Glockengießerwall, direkt am Hbf

KP Brehmer Korrektur der Nationalfarben

Die politische Oberschicht der Nachkriegs Bundesrepublik schien ihm nicht vertrauenswürdig. KP Bremer (1938-1997) gehört zu der Generation Künstler, die in Deutschland mit den Mitteln der Amerikanischen Pop Art einen kritischen, „kapitalistischen Realismus“ entwickelten. Zugleich nahm er in diesem Umfeld eine Sonderrolle ein. Seine Idee war, durch die grenzenlosen Kreisläufe der Bilder die Macht des Medialen für seine kritische Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus zu nutzen. KP Brehmer hat vielfältige, experimentelle, analytische und humorvolle künstlerische Arbeiten hinterlassen, die in ihren Fragestellungen an Aktualität gewinnen.

29. März - 23. Juni 2019 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag, 13. Juni 2019, 18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE, Glockengießerwall, direkt am Hbf

Im Licht des Nordens. Dänische Malerei der Sammlung Ordrupgaard

Ende des 19.Jahrhunderts vollzog sich auch in der dänischen Kunst der Aufbruch in die

Moderne. Es ist das Ende der großen Erzählungen und die Hinwendung zum einfachen,

realen Leben. Die Ausstellung beginnt bei den Wegbereitern des Goldenen Zeitalters und

 

reicht über die Vertreter der nationalromantischen Richtung bis hin zu den dänischen Malern der Symbolisten. Das Ordrupgaard Museum ist mit seinen Meisterwerken der dänischen Malerei des 19. und beginnenden 20.Jahrhunderts zu Gast in der

 

Hamburger Kunsthalle.      10. Mai - 22. September 2019 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Donnerstag, 11. Juli 2019, 18.30 Uhr

 

HAMBURGER KUNSTHALLE, Glockengießerwall, direkt am Hbf

 

Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt

 

Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April - 14. Juli 2019 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE, Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Luxus pur. Lack aus Ostasien

Brillantes Schwarz, intensives Rot, schimmerndes Gold und geheimnisvolles Perlmutt dominieren die Lackwaren, die alle Lebensbereiche der gesellschaftlichen Elite wie Essen, Schreiben, Reisen, Musik, Schmuck, und Teekultur bereichern.

28. Februar - 2. Juni 2019 | Info: www.mkg-hamburg.de

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE, Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Antike Bilderwelten. Was griechische Vasen erzählen

Zehntausende vollständige oder in Fragmenten erhaltene antike Vasen erzählen von den dramatischen und oft lehrreichen Abenteuern der Götter, die Vasenmaler auf feinsinnige Art und Weise in szenischen Darstellungen festgehalten haben.

19. Februar - 26. Mai 2019 | Info: www.mkg-hamburg.de  


ALTONAER MUSEUM, Museumstraße 23

 

Schöner Wohnen in Altona

 

Altona verändert sich. Ende 2017 wurden die ersten Wohnungen in der neuen „Mitte Altona“ bezogen. Weitere Neubauquartiere wie das „Holsten-Quartier“ sind in Planung. Die Ausstellung nimmt Sie mit auf eine Erkundungstour durch die Geschichte des Wohnungsbaus, der schon seit über 100 Jahren die Stadtentwicklung in Altona bestimmt.

 

Ein historischer Rundgang präsentiert die wichtigsten Phasen der Stadtentwicklung der letzten 130 Jahre: Der Kampf gegen die Wohnungsnot um 1890, die Schaffung von gesundem Wohnraum für alle in den 1920er Jahren und die gleichgeschaltete Wohnungs-politik im Nationalsozialismus. Nach 1945 steht die Idee der grünen und autogerechten Stadt im Mittelpunkt, ab 1965 die Schaffung neuer Zentren am Stadtrand. In den 1970er Jahren wollen die Bürger erstmals selbst bestimmen wie sich die Stadt entwickeln soll. Heute gilt es die Frage zu lösen, wie für eine wachsende Stadt zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Der letzte Raum lädt zur Auseinandersetzung mit der Zukunft des Wohnens ein: in Altona und darüber hinaus. 28. September 2018 - 24. Juni 2019 | Info: www.altonaermuseum.de

 

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE, Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof Weltreligionen

 

Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche

 

Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:

 

Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum.

 

Info: www.mkg-hamburg.de

 


 

 

Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden

Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de

WebCam (Skype): museumsdienstHH  |  Fax: 040 / 427 925 324  |

BT: 040 / 311 08 003  |   Mehr DGS-Videos: www.museumsdienst-hamburg.de

 

 

Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

 

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE
Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof

Weltreligionen

Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:

Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum. Info: www.mkg-hamburg.de

 

INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG
Koreastraße 1, U1: Meßberg

Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten. Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste? Welches das größte und das kleinste? Info: www.imm-hamburg.de

 

JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA
Königstraße 8 a, S-Bahn 1: Königstraße

Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort" in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde. Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte.
Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

 

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME
Jean-Dolidier-Weg 75, S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung
Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers

Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. "Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.


Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM
Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens.
Beide Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

 

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE
Holstenwall 24, U3 St. Pauli,  Bus 112 und 36
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage, die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte. Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen. Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.

Info: www.hamburgmuseum.de

 

ALTONAER MUSEUM
Museumsstraße 23, Nähe Bahnhof Altona

Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und 20. Jahr-hundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.
Info: www.altonaermuseum.de

 

Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:

  • Auf den Spuren der Hammaburg
  • Von der Neustadt in die Altstadt
  • Kaufleute, Kontore und Speicher
  • St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache
  • Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112. Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bei Martina Bergmann (gl):

Museumsdienst Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg
E-Fax: 040 / 427 925 324
| BT: 040 / 311 080 03 | Skype: museumsdienstHH
E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
| Mehr Info: www.museumsdienst-hamburg.de