Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache.

Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.

 

Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierten,   
 
anbei kommen die Infos zum 1. Quartal 2020!

Von den vielseitigen Ausstellungen, die ich in mein Programm aufgenommen habe, möchte ich aktuell besonders drei hervorheben.

Wer sich für Tätowierungen unterschiedlichster Stilarten interessiert, dem möchte ich die Ausstellung Tottoo Legenden im MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE empfehlen. Hier gibt es Motive aus Hamburg und von internationalen Hautkünstlern zu sehen und zu bestaunen.

Paolo Pellegrins ausdrucksstarke Bilder in den DEICHTORHALLEN berühren wohl jede Betrachter*in und regen an, über die Auswirkungen, Folgen und das Vermächtnis von menschlichem Leid nachzudenken.

Einen vergnüglichen und abwechslungsreichen Museumsausflug kann ich mit der Ausstellung Sagmeister & Walsh. Beauty im MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE versprechen. Die beiden Künstler*innen setzen sich auf multimediale und interaktive Weise mit dem Thema "Schönheit" auseinander.

Ich wiederhole noch einen besonderen Tipp: Das BUCERIUS KUNST FORUM hat in der Ausstellung Amerika! Disney, Rockwell, Pollock, Warhol Mickey Maus und Pop Kunst zu bieten.
 
Ich möchte auch noch einmal mitteilen, dass Sie sich immer gern an mich wenden können, wenn Ihnen keiner der angebotenen Termine aus dem Anhang passen sollte oder wenn Sie sich für eine noch laufende Ausstellung interessieren, für die keine Termine mehr auf der Liste stehen. Wir machen dann einen passenden Termin aus.
 
Wie immer freue ich mich, wenn Sie diesen Newsletter weiterempfehlen!
Alle aktuellen Termine und DGS-Videos finden Sie auch immer unter www.museumsdienst-hamburg.de
 
Ich hoffe, ich habe Sie neugierig gemacht,
 
viele Grüße
Martina Bergmann

 

 

 

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Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache.
Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.

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Kosten:  Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)

Sonntag,    5. Januar 2020,   13 Uhr
INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG, 
Koreastraße 1, U1: Meßberg
Flucht übers Meer. Von Troja bis Lampedusa
Flucht übers Meer – das ist ein stetes Ereignis in der Menschheitsgeschichte.
Weltweit retten sich Menschen aufs Wasser, um in eine bessere Welt zu gelangen,
seit Jahrtausenden schon. Sie lassen dabei ihre Habe und Angehörige zurück.
Häufig riskieren sie ihr Leben. Ihre Motive sind akute Gefahr, wirtschaftliche Not,
religiöse und ethnische Diskriminierung, Entkommen aus der Diktatur. Sie hoffen auf Freiheit und persönliches Glück. Viele kommen im Land ihrer Sehnsucht an und finden Hilfe und Raum zur Entfaltung. Doch Abertausende werden aufgehalten oder sterben gar auf See, sei es im Krieg oder im Frieden. Dramatische Ereignisse, große menschliche Leistungen und schreckliche Tragödien – all das ist mit der Flucht übers Meer verbunden. 
5. Juni 2019 - 2. Februar 2020  |  Info: www.imm-hamburg.de
 
Sonntag,      12. Januar 2020,   13 Uhr
BUCERIUS KUNST FORUM,   
Alter Wall 12, direkt neben Rathaus
Amerika!  Disney, Rockwell, Pollock, Warhol
Walt Disney, Norman Rockwell, Jackson Pollock und Andy Warhol waren alle auf ihrem künstlerischen Gebiet Pioniere (Vorkämpfer). Sie erschufen ein Bild der USA, das noch heute fest verankert ist. Disney hauchte Bildern Leben ein und brachte mit Filmen wie Bambi oder Dornröschen ganze Generationen von Kindern zum Träumen. Norman Rockwell, zeichnete in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts realistische und witzige Bilder des amerikanischen Lebens für die Titelblätter wichtiger Zeitungen. Mit seinen sogenannten Drip-Paintings (Tropfmalerei) wurde Jackson Pollock zum Star und zum wohl einflussreichsten abstrakten Künstler des 20. Jahrhunderts. Mit Andy Warhol wird
die Grenze zwischen Kunst und Wirtschaft aufgehoben. Seine Darstellungen der Stars und Sternchen Hollywoods machten ihn selbst zum Star. Die Ausstellung versammelt
vier Persönlichkeiten, die auf ihre Weise die visuelle Kultur der USA geprägt haben.
19. Oktober 2019 - 12. Januar 2020  |  Info: www.buceriuskunstforum.de
 
Kosten:  Eintritt frei
Dienstag, 21. Januar 2020, 11 Uhr
Freitag,     7. Februar 2020, 17.30 Uhr
HAMBURGER RATHAUS,      
Rathausmarkt
Überlebt! Und nun?
NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung 1945/46.
16. Januar - 9. Februar 2020  |   Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de


Sonntag,  2. Februar 2020,  13 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,     
Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei.
Das 18. Jahrhundert war eine Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst, die so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828),
Jean-Honoré Fragonard (1732-1806) und Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) hervorgebracht hat. Die 3 berühmten Künstler sowie Tiepolos Sohn, Giovanni Domenico Tiepolo (1727-1804) reagierten mit ihrer Kunst auf die weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts. Sie entwickelten eine radikalere Formensprache und veränderten die Malerei durch ihren Wandel der künstlerischen Normen und ihre innovativen wie ungewöhnlichen Traditionsbrüche.
13. Dezember 2019 – 13. April 2020   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag, 6 . Februar 2020, 18.30 Uhr
Sonntag,      1. März 2020,   13 Uhr
DEICHTORHALLEN,    
Deichtorstraße 1 , U1 Messberg oder Steinstraße
Paolo Pellegrin. Werkschau des Magnum-Fotografen
Paolo Pellegrin zählt zu den bekanntesten Dokumentar- und Kriegsfotografen weltweit. Der Gewinner zahlreicher Fotopreise und der Capa Goldmedaille ist seit 2001 Mitglied der weltweit renommierten Fotoagentur Magnum Photos. Die Ausstellung PAOLO PELLEGRIN – UN’ANTOLOGIA (Sammlung ausgewählter Werke)  im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg wirft ein neues Licht auf die kreative Vision des italienischen Fotografen.
31. Oktober 2019 - 1. März 2020  |  Info: www.deichtorhallen.de

Dienstag,  18. Februar 2020,  11 Uhr
BUNDESKANZLER HELMUT SCHMIDT STIFTUNG,    
Kattrepel 10
Fotoausstellung „100 Jahre in 100 Bildern“
Das Team der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung hat pro Lebensjahr ein Motiv ausgewählt, teils auch wenig bekannte oder noch nicht gezeigte Fotos. Da sieht man Helmut Schmidt als Barmbeker Jung, SPD-Abgeordneter, Hamburger Innensenator, Ehemann und Familienvater, Bundesfinanz- und Verteidigungsminister, Kanzler, Pianist, Buchautor, ZEIT-Herausgeber, Elder Statesman, Weltreisender für internationalen Zusammenhalt und so weiter und so weiter… Sowohl offizielle Bilder seiner politischen Laufbahn als auch private Motive sind darunter.
Noch bis 28. März 2020  |  Info: www.helmut-schmidt.de
 
Sonntag,  23. Februar 2020,  13 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,    
Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Trauern.  Von Verlust und Veränderung
Die Ausstellung versammelt verschiedene Künstler der internationalen Gegenwartskunst,
die sich mit dem Thema „Verlust, Trauer und Wandel“ beschäftigen. Derartige Erfahrungen sind meist sehr verstörend und können von den Betroffenen oft nur schwer zum Ausdruck gebracht werden. Ob es sich um den Verlust eines geliebten Menschen durch Trennung oder Tod handelt, den Abschied von Idealen und Visionen, den Verlust von Heimat und Vertrautheit – wir alle machen in unserem Leben leidvolle Erfahrungen von Enttäuschung, Scheitern und Endgültigkeit.
Welche Bilder finden Künstler*innen heute für Abschied, Trauer, Verlust und Wandel? Und was kann der Umgang mit Trauer über unsere Gegenwart und Gesellschaft erzählen?
14. Februar – 14. Juni 2020  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Sonntag,       8. März 2020,   13 Uhr
Donnerstag, 19. März 2020  18.30 Uhr
Donnerstag, 23. April 2020   18.30Uhr
MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,  
  Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Sagmeister & Walsh.  Beauty
Was ist Schönheit und warum ist sie für viele Menschen so wichtig? Philosophie, Wissenschaft, Psychologie und auch Kunst und Gestaltung streiten seit der antiken Ästhetik (Lehre von der Schönheit) unterschiedlich über die Bedeutung von Schönheit, ihre Wirkung auf die menschliche Wahrnehmung und darüber, wie die Menschen auf Schönheit reagieren. Diesem Streitthema widmet sich das Projekt Beauty von Stefan Sagmeister, dem in New York lebenden Superstar des Grafikdesigns gemeinsam mit Jessica Walsh. Nach dem großen Erfolg seiner Happy Show nimmt Stefan Sagmeister die Besucher*innen durch spektakuläre Installationen mit auf eine sinnlich-vergnügliche Forschungsreise in seine Welt des Schönen.
15. Dezember 2019 bis 26. April 2020  |   Info: www.mkg-hamburg.de

Mittwoch, 19. Februar 2020,  18.30 Uhr
Mittwoch,    4. März 2020,  18.30 Uhr

Sonntag,  15. März 2020,   13 Uhr

Montag,    16. März 2020,   11 Uhr
Mittwoch,    8. April 2020,  18.30 Uhr
Sonntag,   10. Mai 2020,    13 Uhr
MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,
   Holstenwall24, U3 St. Pauli
Tattoo Legenden. Christian Warlich auf St. Pauli
Als Hafenstadt ist Hamburg schon seit jeher eine Stadt, in der sich schon früh der Beruf des Tätowierers etabliert hat. Die Entscheidung, sich ein Lebenslanges Kunstwerk in die Haut stechen zu lassen war in den Ursprüngen eher in der Berufsgruppe der Seefahrer verbreitet. Heute wächst das Interesse an einem Tattoo quer durch alle Bevölkerungsschichten und die Nachfrage kann kaum mehr bedient werden. Eine wichtige Person in der Hamburger Tätowiererszene war Christian Warlich, der „König der Tätowierer“, dessen Werke den Schwerpunkt der Ausstellung bilden.
27. November 2019 - 25. Mai 2020  |  Info: www.hamburgmuseum.de 
 
Kosten:  Eintritt frei
Donnerstag,  9. Januar 2020,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,     
 Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Impressionismus.  Meisterwerke aus der Sammlung Ordrupgaard
Im Herbst und Winter 2019/20 ist das Ordrupgaard Museum zum zweiten Mal mit Kunstwerken aus seiner Sammlung in Hamburg zu Gast. Im Anschluss an die Ausstellung „Im Licht des Nordens“ werden Gemälde führender Maler*innen des Impressionismus gezeigt. In den 1870er Jahren veränderten viele Anstöße die Malerei innerhalb von kurzer Zeit stark. Die ausgestellten Kunstwerke zeigen diesen Wandel der Maltechniken und Motive zum Impressionismus. Ein besonderer Höhepunkt sind 8 Gemälde von Paul Gauguin, dessen Schaffen bereits im Zeichen des Post-Impressionismus steht.
7. November 2019 - 1. März 2020   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag,  13. Februar 2020,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,     
Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Goya, Fragonard, Tiepolo. Die Freiheit der Malerei.
Das 18. Jahrhundert war eine Blüte- und Umbruchszeit der europäischen Kunst, die so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828),
Jean-Honoré Fragonard (1732-1806) und Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) hervorgebracht hat. Die 3 berühmten Künstler sowie Tiepolos Sohn, Giovanni Domenico Tiepolo (1727-1804) reagierten mit ihrer Kunst auf die weltanschaulichen, politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts. Sie entwickelten eine radikalere Formensprache und veränderten die Malerei durch ihren Wandel der künstlerischen Normen und ihre innovativen wie ungewöhnlichen Traditionsbrüche.
13. Dezember 2019 – 13. April 2020   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Donnerstag,  12. März 2020,  18.30 Uhr
Donnerstag,  14. Mai 2020,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,     
 Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Trauern.  Von Verlust und Veränderung
Die Ausstellung versammelt verschiedene Künstler der internationalen Gegenwartskunst,
die sich mit dem Thema „Verlust, Trauer und Wandel“ beschäftigen. Derartige Erfahrungen sind meist sehr verstörend und können von den Betroffenen oft nur schwer zum Ausdruck gebracht werden. Ob es sich um den Verlust eines geliebten Menschen durch Trennung oder Tod handelt, den Abschied von Idealen und Visionen, den Verlust von Heimat und Vertrautheit – wir alle machen in unserem Leben leidvolle Erfahrungen von Enttäuschung, Scheitern und Endgültigkeit. Welche Bilder finden Künstler*innen heute für Abschied, Trauer, Verlust und Wandel? Und was kann der Umgang mit Trauer über unsere Gegenwart und Gesellschaft erzählen?
14. Februar – 14. Juni 2020   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

Samstag,  14. März 2020, 15 Uhr
BUNDESKANZLER HELMUT SCHMIDT STIFTUNG
,       Kattrepel 10

Fotoausstellung „100 Jahre in 100 Bildern“
Das Team der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung hat pro Lebensjahr ein Motiv ausgewählt, teils auch wenig bekannte oder noch nicht gezeigte Fotos.

Da sieht man Helmut Schmidt als Barmbeker Jung, SPD-Abgeordneter, Hamburger Innensenator, Ehemann und Familienvater, Bundesfinanz- und Verteidigungsminister,

Kanzler, Pianist, Buchautor, ZEIT-Herausgeber, Elder Statesman, Weltreisender für internationalen Zusammenhalt und so weiter und so weiter…

Sowohl offizielle Bilder seiner politischen Laufbahn als auch private Motive sind darunter.

Noch bis 28. März 2020  |  Infowww.helmut-schmidt.de


Donnerstag,  16. April 2020,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,      
Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Max Beckmann.  weiblich-männlich
Max Beckmann (1884–1950) ist einer der großen Künstler der Moderne und gilt als
ein ausdrucksstarker Maler seiner Zeit. Sein Hauptinteresse galt dem Menschen. Die Ausstellung untersucht erstmals die zahlreichen, oft widersprüchlichen Rollen von Weiblichkeit und Männlichkeit in seiner Kunst.
3. April – 2. August 2020   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

Donnerstag,  18. Juni 2020,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,      
Glockengießerwall,  direkt am Hbf
UNFINISHED STORIES.  Geschichten aus der Sammlung
UNFINISHED STORIES nimmt die Geschichte der Kunst seit den 1960er Jahren bis in
die 2000er Jahre in den Blick. Die Ausstellung macht das Nebeneinander und Überschneiden  unterschiedlicher Stile und Strömungen anschaulich. Vor allem jedoch setzt UNFINISHED STORIES auf die erzählerische Möglichkeit der Kunst und ihre Fähigkeit, Geschichten zu entwickeln, die uns fesseln, bereichern, berühren, irritieren, provozieren und zum Weitererzählen einladen.
30. August 2019 – 30. August 2020   |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden.
Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
Skype: MuseumsdienstHH  |  FaceTime: MuseumsdienstHH@icloud.com  |  
Fax: 040 / 427 925 324  |  Mehr  DGS-Videoswww.museumsdienst-hamburg.de
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Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

MARKK (ehem. Mus. für Völkerkunde) 
Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Der Krieg und die Grammatik
Im „Zwischenraum“ des MARKK gibt es derzeit die Möglichkeit historische Interviews zu lesen, die mit Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs geführt wurden. Einer dieser Gefangenen war Mohamed Nur. Der junge Intellektuelle aus Somalia war mit einem Völkerschauensemble nach Deutschland gereist und wurde während des Ersten Weltkriegs verhaftet. Im Kriegsgefangenenlager wurden Tonaufnahmen von ihm gemacht. 1917 wurde er Sprachassistent am Hamburger Institut für Kolonialsprachen, wo mit seiner Hilfe eine Grammatik des Somali entstand. Die Ausstellung im Zwischenraum nähert sich seinen Sprechtexten und Bildern als Spuren der kolonialen Wissensproduktion und
seiner widersprüchlichen, oft rassistischen und exotisierenden visuellen Repräsentation
in Deutschland.
23. Oktober 2019 – 12. Januar 2020   | Info: www.markk-hamburg.de


Amani. Auf den Spuren einer kolonialen Forschungsstation
Das 1902 gegründete Biologisch-Landwirtschaftliche Institut Amani war ein deutsches Projekt im tansanischen Usambara-Hochland. Hier wurden – zunächst von europäischen, später von tansanischen Wissenschaftler*innen – Land- und Forstwirtschaft, Tropenkrankheiten und Flora und Fauna des Regenwaldes studiert. Die Ausstellung befasst sich mit den ambivalenten Überresten deutscher Kolonialwissenschaft, deren Perle Amani einst sein sollte. Die Ausstellung verfolgt die Spuren der Station– vor Ort,
im Leben derer, die dort gearbeitet haben, sowie in Hamburger Sammlungen – und dokumentiert die oft überraschende Gegenwärtigkeit kolonialer Geschichten.
20. September 2019 – 19. April 2020   | Info: www.markk-hamburg.de
 
Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung

Vieles kommt Deutschen in Südkorea bekannt vor - geteiltes Land, Wirtschaftswunder,
Technik-Gigant, Mülltrennungs-Musterknabe. Nur ist in Korea alles noch etwas intensiver.
Kein anderes Land der Welt hat im 20. Jahrhundert eine so schnelle Wirtschaftsentwicklung erfahren. Über 90 % der Menschen leben heute in Städten, Elektronik, Autos und Popmusik sind erfolgreich in der ganzen Welt. Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag von heute und stellt Themen vor, die moderne Südkoreaner bewegen. Zeitgleich gibt es 400 Jahre alte Objekte aus der eigenen Sammlung zusehen, was einen guten Zusammenhang zwischen früher und heute herstellt.
15. Dezember 2017 -  bis auf Weiteres   |   Info: www.markk-hamburg.de

Erste Dinge. Rückblick für Ausblick
Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen (MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.        
Ab 12. September 2018 - bis auf Weiteres  | Info: www.markk-hamburg.de

Ausgezeichnet: Künstlerinnen des Inventars
Ein wichtiges Arbeitsmittel zur Dokumentation der Sammlungsbestände im Museum sind bebilderte Auflistungen der Kunstgegenstände. Die feinen, detailgenauen und teilweise farbig aquarellierten Zeichnungen der Objekte wurden von Zeichnerinnen erstellt, die in der Einrichtung, in der sonst vorwiegend Männer angestellt waren, arbeiteten. Die Ausstellung unternimmt den Versuch nicht signierte Zeichnungen den Zeichnerinnen zuzuordnen und zeigt diese erstmalig als individuelle künstlerische Arbeiten. Zudem werden die Arbeitsstation im Museum, die gesellschaftliche Situation zum Beginn des letzten Jahrhunderts und die Lebenswege einzelner Frauen beleuchtet. Ausgewählte Museumsobjekte und von einzelnen Künstlerinnen angelegte Objektsammlungen geben ein umfassendes Bild von den Tätigkeiten und Interessen der Frauen.     
Ab 15. Mai 2019 - bis auf Weiteres   | Info: www.markk-hamburg.de
 
MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,   
Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Raubkunst?    Die Bronzen aus Benin
Dieses Museum hat die Herkunftsgeschichte der drei Bronzen aus Benin erforscht und auch die Rolle des Gründungsdirektors Justus Brinckmann im Handel mit diesen Objekten untersucht. Die Recherche-Ergebnisse wird das MKG in einer Publikation veröffentlichen. Die Bronzen sind mehr als Kunstwerke, sie haben für die Kultur ihres Heimatlandes, dem Königreich Benin in Nigeria, eine große Wichtigkeit. Deshalb ist es notwendig dass die Objekte, auch in den kulturellen Zusammenhang gestellt werden. Diese Möglichkeit hat das Museum bei seinen Sammlungen nicht. Darum werden sie nach Ende der Ausstellung an das MARKK (Museum für Völkerkunde Hamburg) übergeben. Dieses Museum bietet mit seiner Afrikasammlung und seinem Fachwissen den angemessenen Zusammenhang, der einen respektvollen Umgang mit den Objekten ermöglicht. Dass es sich bei den Bronzen um Raubkunst handelt, ist heute bewiesen.
Zum Jahresbeginn 1897 war eine britische Gruppe nach Benin-City aufgebrochen, um die Einhaltung eines Handelsabkommens einzufordern. Eine Warnung, dass zeitgleich in Benin ein wichtiges kulturelles Fest stattfand, wurde nicht beachtet. Die Briten wurden in Kämpfe verwickelt, die nur wenige überlebten. Daraufhin setzte die britische Regierung eine „Strafexpedition“ ein. Diese Truppen nahmen Benin-City im Februar 1897 ein. Im Königspalast nahmen sie Bronzereliefs, Schreine mit Bronzeobjekten und Elfenbein in Besitz, die nach London verbracht oder vor Ort verkauft wurden.           
16. Februar 2018 – bis auf Weiteres   |  Info: www.mkg-hamburg.de

Weltreligionen
Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen: Buddhismus, Christentum,
Islam und Judentum. Die Objekte dieser vier Weltreligionen ermöglichen Einsichten
in ihre jeweils spezifische Entwicklung, aber auch in ihre religiöse Symbolik.
Info: www.mkg-hamburg.de
 
INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURG,     
Koreastraße 1, U1: Meßberg
Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten.
Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten
und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte
Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste?
Welches das größte und das kleinste?         Info: www.imm-hamburg.de
 
MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,      
Holstenwall24, U3 St. Pauli
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als
Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der
Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage,
die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden
war und die Stadt uneinnehmbar machte.
Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem
Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen.
Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation
neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle
von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.
Info:  www.hamburgmuseum.de
 
ALTONAER MUSEUM,      
Museumsstraße 23, Nähe Bahnhof Altona
Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und 20. Jahr-hundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.         Info:  www.altonaermuseum.de
 
JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA,      
Königstraße 8 a,  S-Bahn 1: Königstraße
Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“
in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist
komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr
belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum
der jüdischen Gemeinde.  Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und
osteuropäische) Juden ihre letzte Ruhestätte.      Info: www.jüdischer-friedhof-altona.de

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME
Jean-Dolidier-Weg 75,  S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus 227 oder 
                                                                                                                                                 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung

Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers
Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung.
"Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.       
 
Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme 
GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM,      
Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrations-lager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens.  
Beide Info:  www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

HAMBURGER KUNSTHALLE,     
Glockengießerwall, direkt am Hauptbahnhof
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle
Die Hamburger Kunsthalle und Galerie der Gegenwart zeigen acht Jahrhunderte Kunstgeschichte. Im Jahr 1859 entstand die Idee zur Gründung der Kunsthalle, die durch
Finanz-und Kunstspenden Hamburger Kaufleute und den Beitrag von Steuergeldern
1869 fertig gebaut wurde. Sie hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands entwickelt. Dort sind mehr als 700 Werke ständig ausgestellt, welche die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute zeigen.
Die Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche christliche Malerei, Werke
aus der Renaissance und dem Barock, die niederländische Malerei des 17.
Jahrhunderts vor und nach dem 2. Weltkrieg sowie der Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie unter:  www.hamburger-kunsthalle.de
 
 Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:
 
    >    Auf den Spuren der Hammaburg
 
    >    Von der Neustadt in die Altstadt 
    >    Kaufleute, Kontore und Speicher 
    >    St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache 
    >    Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt:
Museum f. Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St.
Pauli o. Bus 112

Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Museumsdienst Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte,
Holstenwall 24, 20355 HH
E-Fax: 040 / 427 925 324  |   Skype: MuseumsdienstHH
E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
Mehr Info:  www.museumsdienst-hamburg.de

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