Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache. Anmeldung zur Zeit erforderlich!

Der Museumsdienst Hamburg bietet Führungen in DGS in vielen verschiedenen Museen und Ausstellungen an. Wir informieren Sie gerne über die Kosten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weitere Infos hier: https://museumsdienst-hamburg.de/ 

 

Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden:

Museumsdienst Hamburg

Glacischaussee 2-4, 20359 Hamburg

Skype: museumsdienstHH

FaceTime: museumsdienstHH@icloud.com

Fax: 040/427 925324

E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de

Mehr Infos: www.museumsdienst-hamburg.de 

 


Museumsführungen mit Martina Bergmann in DGS - Termine im November + Dezember 2021

Öffentliche Termine zu Sonderausstellungen

__________________________________________________________

 

Hallo liebe Kunst- und Kulturinteressierte,   

 

hier kommen die offiziellen Infos zum November / Dezember 2021!

Trotz steigender Zahlen biete ich weiter Führungen in Gebärdensprache an (aber mit 2G !).

Beachten Sie bitte unsere neue Adresse und die zur Zeit geltenden Corona-Bestimmungen.

Vielen Dank.

 

Herzliche Grüße

Martina Bergmann

 

 

Kosten:  Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)

 

Sonntag, 14. November 2021 um 12 Uhr

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE

Der Fotograf Max Halberstadt.  „… eine künstlerisch begabte Persönlichkeit“

Max Halberstadt (1882-1940) war in den 1920er Jahren einer der bekanntesten Porträtfotografen Hamburgs.

Seine Popularität verdankte sich nicht zuletzt den ikonografischen Aufnahmen seines Schwiegervaters Sigmund Freud, die zu den einschlägigen und bis heute weltweit publizierten Porträts des Vaters der Psychoanalyse avancierten. Doch auch wenn seine Freud-Porträts fortwährende Verwendung finden, ist der Name Max Halberstadt heute leider fast vergessen. In den einschlägigen Fotografenlexika sucht man ihn vergeblich. In der Ausstellung werden neben Porträts von Hamburger Künstlern und von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde berührende Kinderfotos, aber auch atmosphärische Einblicke in das Stadtleben Hamburgs in den 1920er Jahren gezeigt. Zahlreiche Druckbelege dokumentieren den breiten Kontext, in dem die vielfältigen Aufnahmen von Max Halberstadt Verwendung fanden. Ein museumspädagogisches Begleitprogramm zur Ausstellung für Jugendliche und Erwachsene behandelt die Themen der deutschen Judenverfolgung, der Emigration und des erzwungenen Exils. Die von dem Literaturwissenschaftler und Publizisten Dr. Wilfried Weinke kuratierte Ausstellung will dem Fotografen die gebührende Würdigung und den verdienten Platz in der Fotogeschichte Hamburgs verschaffen.

7. Mai 2021 – 4. Januar 2022  |  Info: www.shmh.de

__________________________________________________

 

Donnerstag,   18. November 2021,  18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE

Making History.  Hans Makart und die Salonmalerei des 19. Jahrhunderts

Mit MAKING HISTORY wagt die Hamburger Kunsthalle einen besonderen Sprung zurück in die Geschichte:

das größte Gemälde des Museums – Der Einzug Karls V. in Antwerpen (1878) von Hans Makart (1840–1884) – bildet den Mittelpunkt einer Präsentation, bei der die Besucher*innen eine klare Vorstellung der Diversität und Widersprüchlichkeit in der Kunstentwicklung des 19. Jahrhunderts erleben können. Nach vier Jahren ist das 50m² große Skandalbild des österreichischen Malers, das seit seiner Erstpräsentation die Betrachter*innen in den Bann gezogen hat, erstmals wieder zu sehen. 1879 für die Hamburger Kunsthalle erworben zählt es immer noch zu den wichtigsten Identifikationsbildern des Museums und gilt als einer der Höhepunkte in der Malerei des Historismus.

Gemeinsam mit diesem Werk werden 60 weitere Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Kunsthalle in dem repräsentativen Makart-Saal gezeigt, darunter viele Gründungsbilder des 1869 eröffneten Hauses.

Der Makart-Saal, als Auftaktsaal des Rundgangs durch die Museumssammlung, soll in Zukunft alle Besucher*innen sensibilisieren, die ausgestellten Werke ebenso genießend wie kritisch zu lesen. Was früher für richtig befunden wurde, muss den heutigen Vorstellungen nicht mehr entsprechen, kann aber helfen die eigenen Sichtweisen zu hinterfragen.

1. Oktober 2020 – 31. Dezember 2023  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

_________________________________________________

 

Freitag, 26. November 2021 um 17 Uhr

BUCERIUS KUNST FORUM

Nolde und der Norden

Das Bucerius Kunst Forum zeigt aktuell die frühen Werke von Emil Nolde. 

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Nolde Stiftung Seebüll entstanden.

Emil Nolde ist ein bekannter Maler der Klassischen Moderne, dessen nationalsozialistische Überzeugung ihn zu einem bis heute stark umstrittenen Künstler macht.

Schwerpunkt der Ausstellung sind frühe Werke des Künstlers, größtenteils zwischen 1900 und 1902 entstanden. Nolde besuchte 1900 die Weltausstellung in Paris und war von den dort ausgestellten Künstlern aus Skandinavien stark beeindruckt. Noch im selben Jahr reiste er nach Kopenhagen, um dort die dänische Malerei zu studieren. Die Zeit in Dänemark prägte Noldes Leben nachhaltig und ist auch in späteren Arbeiten deutlich zu spüren.

In der Ausstellung werden seine Werke im direkten Vergleich mit ihren nordischen Vorbildern gezeigt. Zu sehen sind unter anderem Landschaftsgemälde und Interieurszenen, aber auch Phantasiemotive, die von nordischen Sagen inspiriert wurden.

16. Oktober 2021 – 23. Januar 2022  |  Info: www.buceriuskunstforum.de

_________________________________________________

 

Donnerstag,   9. Dezember 2021,  18.30 Uhr

HAMBURGER KUNSTHALLE

Werner Büttner. Last Lecture Show

Die Ausstellung „Last Lecture Show“, (Letzte Vorlesung-Show oder „Abtrittsvorlesung“), zeigt Werke von Werner Büttner aus über 30 Jahren künstlerischer Laufbahn.

Büttner arbeitete seit 1989 als Professor für Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und wird nun in den Ruhestand verabschiedet.

In der Ausstellung sind Gemälde und Collagen aus Büttners Laufbahn zu sehen.

Der Künstler arbeitete selbst an der Ausstellung mit.

Es werden in sieben Kapiteln thematisch passende Werke ausgestellt, wie zum Beispiel von Büttner überarbeitete Bilder, die er auf Flohmärkten kaufte oder Bilder, die sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier beschäftigen.

Die frühen Werke sind noch mit dunklen Farben gemalt, aber ab den 1990er Jahren veränderte sich Büttners Stil:

die Farben wurden klarer und kräftiger. Die Bilder sind oft überraschend und laden Betrachter*innen zum Rätseln ein. Fast immer lässt sich der trockene Humor des Künstlers erkennen, entweder im Bild selbst oder in den ebenso kreativen Titeln der Werke.

Aber Werner Büttner versteht es auch, provokante Themen aufzugreifen und die Betrachter*innen zu Diskussionen über Gesellschaft, Geschichte und Kunst anzuregen.

15. Oktober 2021 – 16. Januar 2022  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de

___________________________________________

 

Montag, 13. Dezember 2021 um 11 Uhr

MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE

Der Fotograf Max Halberstadt.  „… eine künstlerisch begabte Persönlichkeit“

Max Halberstadt (1882-1940) war in den 1920er Jahren einer der bekanntesten Porträtfotografen Hamburgs.

Seine Popularität verdankte sich nicht zuletzt den ikonografischen Aufnahmen seines Schwiegervaters Sigmund Freud, die zu den einschlägigen und bis heute weltweit publizierten Porträts des Vaters der Psychoanalyse avancierten. Doch auch wenn seine Freud-Porträts fortwährende Verwendung finden, ist der Name Max Halberstadt heute leider fast vergessen. In den einschlägigen Fotografenlexika sucht man ihn vergeblich. In der Ausstellung werden neben Porträts von Hamburger Künstlern und von Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde berührende Kinderfotos, aber auch atmosphärische Einblicke in das Stadtleben Hamburgs in den 1920er Jahren gezeigt. Zahlreiche Druckbelege dokumentieren den breiten Kontext, in dem die vielfältigen Aufnahmen von Max Halberstadt Verwendung fanden. Ein museumspädagogisches Begleitprogramm zur Ausstellung für Jugendliche und Erwachsene behandelt die Themen der deutschen Judenverfolgung, der Emigration und des erzwungenen Exils. Die von dem Literaturwissenschaftler und Publizisten Dr. Wilfried Weinke kuratierte Ausstellung will dem Fotografen die gebührende Würdigung und den verdienten Platz in der Fotogeschichte Hamburgs verschaffen.

7. Mai 2021 – 4. Januar 2022  |  Info: www.shmh.de

______________________________________________

       

Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden:

Museumsdienst Hamburg

Glacischaussee 2-4, 20359 Hamburg

FaceTime: museumsdienstHH@icloud.com

Skype: museumsdienstHH

Fax: 040/427 925324

Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de  

Mehr Infos: www.museumsdienst-hamburg.de


Neuigkeiten im Oktober 2021

Hallo liebe Kunst- und Kulturinteressierte,

 

hier kommen die offiziellen Infos zum Oktober 2021!

Es geht mit den öffentlichen Führungen weiter, hoffentlich bleibt es auch weiterhin so stabil.

Ich biete auch im Oktober Vormittagsführungen an. Diese werden um 11 Uhr stattfinden. Dies ist wahrscheinlich besonders interessant für Senior*innen und andere Leute, die auch vormittags Zeit haben.

 

Unsere Auflagen sind:

  • Wir sind verpflichtet die Kontaktdaten aller Besucher_innen zu erfassen. Dazu könnt ihr euch entweder mit der Luca-App einchecken oder einen Handzettel am Eingang ausfüllen.
  • Es gilt weiterhin medizinische Maskenpflicht in allen Museen. Nur ein Visier ist nicht erlaubt.
  • Auch während der Führungen gilt der Mindestabstand von 1.5 Metern für Personen aus unterschiedlichen Haushalten.
  • Derzeitig ist ein Impf-Nachweis oder Genesenennachweis zur Teilnahme an Führungen erforderlich.
  • Es dürfen maximal 15 Personen an einer Führung teilnehmen, plus Guide.
  • Meldet euch am besten bei mir an, dann buche ich uns ein Zeitfenster. Anmeldung ist Pflicht wegen des CoronaVirus.
  • Die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Museen müssen eingehalten werden.

Unten findet ihr meine öffentlichen Führungstermine für den Oktober.

 

Wichtiger Hinweis! Wir haben eine neue Adresse:

Glacischaussee 2-4, Nähe U3 St. Pauli

Die Kontaktdaten bleiben aber die gleichen.

 

Herzliche Grüße Martina Bergmann 

Öffentliche Termine zu Sonderausstellungen

Kosten: Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)

 

Donnerstag, 7. Oktober 2021, 18.30 Uhr

MARKK (ehem. Museum f. Völkerkunde)

Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?

Das MARKK greift mit der Sonderausstellung Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell? die Themen Kolonialismus, Rassismus und Erinnerungskultur auf. Sie wurde als Ort für Jugendliche und Familien entworfen und erzählt die tragische, weithin vergessene Geschichte eines widerständigen jungen Königs aus der Händler-Dynastie der Bells zwischen Kamerun und Deutschland. Als Beitrag zur Debatte rund um Hamburgs koloniales Erbe entstand eine vielstimmige Ausstellung, gemeinsam mit internationalen Partner_innen aus Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft.

14. April 2021 – 31. Dezember 2022 | Info: www.markk-hamburg.de

 

 

Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18.30 Uhr HAMBURGER KUNSTHALLE

TOYEN

TOYEN ist einzigartig unter den starken Frauen, die im Herzen des Surrealismus arbeiteten. Sie wirkte hier als Pionierin und ist zudem die bedeutendste tschechische Künstlerin des

20. Jahrhunderts. Marie Čermínová (1902-1980) wählte früh ihr vom französischen »Citoyen« (Bürger) abgeleitetes Pseudonym und kündigte als lebenslange Grenzgängerin nicht nur Geschlechter-Zuordnungen auf. André Breton feierte die Surrealistin für ihr bewegendes malerisches und zeichnerisches Werk, das sie zwischen der »magischen Hauptstadt Europas« Prag und dem Exil in Paris unbeirrbar entwickelte. TOYENs so poetische wie provokante Bilder oszillieren zwischen Realität und Imagination, Verführerischem und Abgründigen und prägen sich tief ins Gedächtnis ein. Sie sind eine Entdeckung.

24. September 2021 – 13. Februar 2022 | Info: www.hamburger-kunsthalle.de

 

 

Dienstag, 19. Oktober 2021 um 11 Uhr MARKK (ehem. Museum f. Völkerkunde)

Steppen und Seidenstraße

Die Ausstellung verfolgt die Spuren der Steppen- und Seidenstraßen und verwebt Träume und Mythen mit aktuellen Entwicklungen und Plänen. Rasant in die Landschaft eingreifende lnfrarstrukturprojekte verändern die Lebensräume der Seidenstraßen, die sich über verschiedenste Routen von z.B. Karakorum, Samarkand, Buchara, Tiflis bis nach Hamburg ziehen.

Künstler*innen aus Usbekistan, der Mongolei und Europa werfen zudem einen zeitkritischen Blick auf die Auswirkungen der Globalisierung entlang der Steppen- und Seidenstraßen und erlauben den Besucher_innen unterschiedliche Interpretationen, die erstaunen und gewohnte Sehweisen aufbrechen können.

11. Dezember 2020 – 7. November 2021 | Info: www.markk-hamburg.de

 

 

Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 18.30 Uhr MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE

Heimaten

Was ist Heimat? Was gehört zur Heimat einer Person dazu? Was gehört nicht dazu?

Warum ist das Thema Heimat für viele Menschen so emotional?

Diese Themen behandelt die aktuelle Ausstellung Heimaten im Museum für Kunst & Gewerbe. Dort wird gezeigt, dass Heimat mehr als nur ein Ort sein kann.

In sieben verschiedenen Bereichen der Ausstellung werden individuelle Aspekte behandelt. Ausgestellt sind 150 unterschiedliche Stücke, beispielsweise antike Keramik und auch moderne Computerspiele. Die Ausstellung lädt dazu ein, aktiv zu werden. Mit dem Smartphone können Fragen beantwortet werden.

Die Antworten der Besucher_innen werden an die Wände der Ausstellungsräume projiziert

und sind ein Teil der Ausstellung Heimaten. Die ausgestellten Stücke sollen Anlass zur Diskussion sein und Widersprüche der verschiedenen Definitionen von Heimat zeigen.

Ziel der Ausstellung ist es, das Thema Heimat als Prozess der Veränderung zu zeigen.

11. Juni 2021 – 9. Januar 2022 | Info: www.mkg-hamburg.de 



Aktuelle Hinweise für Führungsangebote in den Hamburger Museen!

 

Hallo liebe Kunst- und Kulturinteressierte,   

 

hier kommen die offiziellen Infos zum August 2021!

Auch im August habe ich wieder ein paar öffentliche Führungen für euch.

 

Unsere Auflagen sind:

  • Wir sind verpflichtet die Kontaktdaten aller Besucher_innen zu erfassen. Dazu könnt ihr euch entweder mit der Luca-App einchecken oder einen Handzettel am Eingang ausfüllen.
  • Es gilt weiterhin medizinische Maskenpflicht im gesamten in allen Museen. Nur ein Visier ist nicht erlaubt.
  • Auch während der Führungen gilt der Mindestabstand von 1.5 Metern für Personen aus unterschiedlichen Haushalten.
  • Derzeitig ist kein Covid-Test- oder Impf-Nachweis zur Teilnahme an Führungen erforderlich.
  • Es dürfen maximal 10 Personen an einer Führung teilnehmen, plus Guide.
  • Meldet euch am besten bei mir an, dann buche ich uns ein Zeitfenster. Anmeldung ist Pflicht wegen des CoronaVirus.
  • Die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Museen müssen eingehalten werden.

Unten findet ihr meine öffentlichen Führungstermine für den August und September 2021.

 

Wichtiger Hinweis:  Ende August (26./27.8.) zieht der Museumsdienst um!

Neue Anschrift:         Glacischaussee 2-4, 20359 Hamburg, Nähe U3 St. Pauli

 

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Martina Bergmann


Öffentliche Termine zu Sonderausstellungen August und September 2021

 

Tag des Denkmalschutzes

Sonntag,  12. September 2021,  16–16:30    -   Eintritt frei

DENK.MAL HANNOVERSCHER BAHNHOF,  Nördlicher Lohsepark, Lohseplatz 1, Hafencity

 

Rundgang > Erkundung eines historischen Ortes 
Erinnern an die Deportierten aus Hamburg 1940 bis 1945
Wo heute der Lohsepark vom SPIEGEL-Gebäude im Norden bis zum Baakenhafen im Süden in der Hafen City ist,

wurden von diesem Bahnhof aus dem Jahr 1872 zwischen 1940 und 1945 ca. 8.000 Juden, Sinti und Roma aus Hamburg und Norddeutschland

in 20 Eisenbahntransporten in die Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt.

Dort entsteht der Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof.

Info:  www.stiftung.gedenkstaetten-hamburg.de


Führungen in Hamburger Museen ab 04.07.2021 wieder möglich!

Hallo liebe Kunst- und Kulturinteressierte,    

hier kommen endlich offizielle Infos zum Juli 2021!

 

Wir haben alle lange auf diesen Moment gewartet und ich freue mich, dass es endlich wieder losgehen kann!

Ab 4. Juli 2021 biete ich endlich wieder Führungen in den Museen an.

 

Unsere Auflagen sind:

  • Wir sind verpflichtet die Kontaktdaten aller Besucher_innen zu erfassen. Dazu könnt ihr euch entweder mit der Luca-App einchecken oder einen Handzettel am Eingang ausfüllen.
  • Es gilt weiterhin medizinische Maskenpflicht in allen Museen. Nur ein Visier ist nicht erlaubt.
  • Auch während der Führungen gilt der Mindestabstand von 1.5 Metern für Personen aus unterschiedlichen Haushalten.
  • Derzeitig ist kein Covid-Test- oder Impf-Nachweis zur Teilnahme an Führungen erforderlich.
  • Es dürfen maximal 10 Personen an einer Führung teilnehmen, plus Guide.
  • Meldet euch am besten bei mir an, dann buche ich uns ein Zeitfenster. Anmeldung ist Pflicht wegen des CoronaVirus.
  • Die Hygiene- und Schutzbestimmungen der Museen müssen eingehalten werden.

Unten findet ihr meine öffentlichen Führungstermine für den Juli. Für die nächsten Monate (August, September..) folgen weitere Infos, weil sich die Situation mit Corona immer wieder verschlechtern könnte (hoffentlich nicht!).

 

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße,  Martina Bergmann

 

Anmeldung ist Pflicht wegen des CoronaVirus.

Kosten:  Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis)

 

Termine - Museumsführungen:

Sonntag,   4. Juli 2021,  13 Uhr

MUSEUM DER ARBEIT

Grenzenlos.  Kolonialismus, Industrie und Widerstand.

Hamburg war eines der wirtschaftlichen Zentren des europäischen Kolonialismus.

Viele der Waren und Rohstoffe aus Kolonien, die über den Hafen in die Stadt gelangten, wurden in der hiesigen Industrie verarbeitet – auch auf dem Gelände des Museums der Arbeit, einer ehemaligen Gummifabrik. Einige Hamburger Unternehmen waren deutschland- oder auch europaweit führend in der industriellen Verarbeitung von Kautschuk, tropischen Ölen und Fetten, Kakao und Elfenbein.

Insbesondere seit dem 19. Jahrhundert konsumierten zahlreiche Menschen in Europa die daraus hergestellten Produkte. Doch wer denkt bei einem Hartgummi-Kamm schon an Plantagen in Kamerun, wer sieht in der Margarine oder der Christbaumkerze eine Verbindung zu Nigeria, wer erkennt in der Seife einen Bezug zu Samoa?

Unsichtbar sind auch das Wissen und die Arbeit der Menschen in den Kolonien sowie die koloniale Gewalt und das mit ihr verbundene Leid.

Die Menschen in den Kolonien gewannen Kautschuk, Öle, Kakao und Elfenbein für Hamburgs koloniale Industrie unter den Bedingungen einer rassistischen Gewaltherrschaft.

Sie wurden versklavt, zur Arbeit auf Plantagen und in Karawanen gezwungen, ihrer Existenzgrundlage beraubt und vertrieben. Sie leisteten individuell und kollektiv Widerstand, sei es in Protesten oder Petitionen, durch Flucht, Sabotage oder mit der Waffe.

Mit seiner Sonderausstellung möchte das Museum der Arbeit einen Beitrag zur aktuellen Debatte über den Umgang Hamburgs mit seiner kolonialen Geschichte und

zur Diskussion über die langfristigen Folgen kolonialer Herrschaftsstrukturen leisten.

30. September 2020 – 18. Juli 2021  |   Info: www.shmh.de/de/museum-der-arbeit

 

Donnerstag,   22. Juli 2021,  18.30 Uhr

BUCERIUS KUNST FORUM

Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie

Eine wichtige Schau zur Darstellung von Industrie in Malerei und Fotografie – eine absolute Neuheit. Nie zuvor wurde die künstlerische Auseinandersetzung mit der Entstehung und Entwicklung von Industrie und den sie begleitenden Wandel von Landschaft und Arbeit im Austausch der beiden Medien beleuchtet.

Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie versammelt knapp 30 Gemälde und rund 170 Fotografien und spannt einen zeitlichen Bogen vom Beginn der Industrialisierung (ca. 1850) bis heute, von der Romantik bis zur zeitgenössischen Fotografie.

Bildgewaltig macht die Ausstellung deutlich, wie sich die künstlerische Industriedarstellung über einen Zeitraum von 175 Jahren verändert hat und dokumentiert damit zugleich eindrucksvoll die Geschichte der Industrie in Europa und schlaglichtartig darüber hinaus.

26. Juni – 27. September 2021  |  Info: www.buceriuskunstforum.de

 

Donnerstag,   29. Juli 2021,  18.30 Uhr

MARKK

Steppen & Seidenstraßen

Die Ausstellung verfolgt die Spuren der Steppen- und Seidenstraßen und verwebt Träume und Mythen mit aktuellen Entwicklungen und Plänen.

Rasant in die Landschaft eingreifende lnfrarstrukturprojekte verändern die Lebensräume der Seidenstraßen, die sich über verschiedenste Routen von z.B. Karakorum, Samarkand, Buchara, Tiflis bis nach Hamburg ziehen.

Künstler*innen aus Usbekistan, der Mongolei und Europa werfen zudem einen zeitkritischen Blick auf die Auswirkungen der Globalisierung entlang der Steppen- und Seidenstraßen und

erlauben den Besucher*innen unterschiedliche Interpretationen, die erstaunen und gewohnte Sehweisen aufbrechen können. 

11. Januar – 7. November 2021  |  Info: www.buceriuskunstforum.de

 

Martina Bergmann

Bildung und Vermittlung in Deutscher Gebärdensprache| Sign Language

 

Stiftung Historische Museen Hamburg

MUSEUMSDIENST HAMBURG

Holstenwall 24

20355 Hamburg

Skype:  museumsdienstHH

FaceTime: museumsdienstHH@icloud.com

Fax :   +49 40 4279 25324

martina.bergmann@museumsdienst-hamburg.de

www.museumsdienst-hamburg.de


2. Online-DGS-Führung im MARKK

Hallo liebe Kulturinteressierte,
 
zum zweiten Mal biete ich eine Online-Führung in DGS an. 
Die Prämiere der Führung ist am Dienstag, den 22. Juni um 19.30-20.30 Uhr. Der Titel der Führung ist "Hey Hamburg, Kennst Du Duala Manga Bell?" im MARKK.
 
Es geht um die Themen Kolonialismus, Rassismus und Erinnerungskultur. Die Ausstellung erzählt die Geschichte von Duala Manga Bell. Bell war ein junger König aus Kamerun und Teil einer wichtigen Händler Familie. 8. August 1914 wurde er von deutschen Kolonialisten hingerichtet. In der Ausstellung kann man verfolgen, wie Duala Manga Bell in Kamerun und Deutschland aufgewachsen ist, und wie die gesellschaftliche und politische Stimmung sich kurz vor dem ersten Weltkrieg entwickelt hat. 
Link: DGS-Video auf unserer Homepage
 
Teilnehmen könnt ihr über YouTube: 
https://www.youtube.com/watch?v=VjK4SuUHso8

Ich bin schon gespannt, wie meine zweite Online-Führung laufen wird.
Ich freue mich auf euch.

Beste Grüße
Martina Bergman


 

Hallo liebe Kulturinteressierte,
 
zum ersten Mal biete ich eine Online-Führung in DGS an. 
Der Titel der Führung ist „Hey Hamburg, kennst Du Duala Manga Bell?“ im MARKK.
 
Es geht um die Themen Kolonialismus, Rassismus und Erinnerungskultur. Die Ausstellung erzählt die Geschichte von Duala Manga Bell. Bell war ein junger König aus Kamerun und Teil einer wichtigen Händler Familie. Am 8. August 1914 wurde er von deutschen Kolonialisten hingerichtet. In der Ausstellung kann man verfolgen, wie Duala Manga Bell in Kamerun und Deutschland aufgewachsen ist und wie die gesellschaftliche und politische Stimmung sich kurz vor dem ersten Weltkrieg entwickelt hat.

Link zum DGS-Video von Marina Bergmann: www.youtube.com/watch?v=v4u1vLn3TnU

Termin:
Donnerstag den 27.Mai um 18-19 Uhr

Anmeldung:

 

Teilnehmen könnt ihr über den Link: us02web.zoom.us/j/85998281386?pwd=RXYvUXlDNk54R2c3U3l0blVrVlQ5dz09

 
Ich bin schon gespannt und aufgeregt, wie meine erste Online-Führung laufen wird.

Ich freue mich auf euch.
Beste Grüße
Martina Bergmann

Für eventuelle Fragen bitte direkt an Frau Bergmann wenden. Vielen Dank.


 


Museumsdienst Hamburg

im Museum für Hamburgische Geschichte

Glacischaussee 2-4, 20359 Hamburg

 

FaceTime: museumsdienstHH@icloud.com

Skype: museumsdienstHH

Fax: 040/427 925324

Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de  

Mehr Infos: www.museumsdienst-hamburg.de